Die neun Pforten

Der Bücherjäger Dean Corso wird von dem Sammler Boris Balkan angeheuert, ein Buch mit dem mysteriösen Titel „Die Neun Pforten ins Reich der Schatten“ ausfindig zu machen. Es heißt, bei einem der drei existierenden Exemplare dieses Buches hat der Teufel selbst seine Finger im Spiel gehabt. Während seiner Reisen nach New York, Toledo, Paris und Cintra dringt Corso immer tiefer in ein Labyrinth aus Fallen, Versuchungen, mysteriösen Begegnungen, Gewalt und Tod. Verfolgt von einer mörderischen Furie, beschützt von einem mysteriösen Wesen und geleitet von einer ihm unerklärlichen Kraft gelingt es Corso nicht nur die Rätsel des Buches zu lösen. Bald erkennt er auch den wahren Grund für seine gefährliche Mission…
Mit „Die Neun Pforten“ hat Kult-Regisseur Roman Polanski nach 30 Jahren wieder einen okkulten Thriller gedreht, der an den Erfolg von „Rosemaries Baby“ anknüpft.
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Ich weiß gar nicht, warum ich mir den Film trotz auffälliger Schwächen immer wieder mal ansehe.

Und damit meine ich nicht Johnny Depp, der für mich eigentlich gar nicht geht. Aber in dem Film ist er so wenig er selbst, dass es geht. Ich rede von offensichtlichen Logikplots wie einer brennenden Burg, welche die Feuerwehr der Umgebung so gar nicht interessiert. Oder davon, dass das Wesen der mysteriösen, namenlosen Frau viel zu schnell und zu eindeutig enthüllt wird. Und dass der Buchhändler ihre ausweichenden Antworten immer hinnimmt, anstatt sie knallhart zu fragen, was nun mit ihr los ist. Oder das in Anwesenheit wertvoller Bücher ständig geraucht wird. Oder nach dem Diebstahl eines wertvollen Autos niemand die Verfolgung aufnimmt.

In der literarischen Vorlage wird stark auf *Die drei Musketiere* Bezug genommen. Dies entfällt im Film auch, während man die Zeichnungen im Buch natürlich besser vergleichen kann.

Es ist also schon ein sehr flacher Film, welcher wenig Suspense hat, weil alle Karten offen auf dem Tisch liegen. Es ist auch kein Film, in dem man beim Wiedersehen Neues entdecken kann. Warum ich den Film alle paar Jahre sehe, weiß ich also selbst nicht. Ich weiß nur, dass ich jetzt Lust habe, das Buch zu lesen.

Fazit

Die Ungereimtheiten türmen sich in dem Film auf, aber irgendwie mag ich ihn.

Darsteller: Johnny Depp, Frank Langella, Lena Olin, Emmanuelle Seigner, Barbara Jefford
Komponist: Wojciech Kilar
Künstler: Jean-Marie Blondel, Inaki Nunez, Roman Polanski, Wolfgang Glattes, Darius Khondji, Enrique Urbizu, Hervé de Luze, Anthony Powell, Dean Tavoularis, Gérard Viard, Michael Cheyko, Antonio Cardenal, John Brownjohn, Alain Vannier, Mark Allan
Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
Sprache: German (Dolby Digital 5.1), German (DTS ES 6.1), English (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.35:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: STUDIOCANAL
Erscheinungstermin: 11. Juli 2008
Produktionsjahr: 2000
Spieldauer: 128 Minuten

Die neun Pforten Copyright STUDIOCANAL

 

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