Das Omen

Am 6. Juni, morgens sechs Uhr, wird er geboren. Er wächst heran wie andere Kinder, unterscheidet sich scheinbar durch nichts von seinen Altersgenossen. Und doch ist dieser Damien Thorn kein Kind wie alle anderen. In seiner Umgebung sterben Menschen unter mysteriösen Umständen. Die Gesetze der Natur scheinen außer Kraft gesetzt. Niemand wird verschont, selbst Damiens Eltern Robert und Cathy Thorn müssen die Liebe zu ihrem vermeintlichen Kind mit dem Leben bezahlen. Die dunkle Prophezeiung beginnt sich zu erfüllen:“Er wird sein Königreich auf Erden errichten und dem Satan untertan sein. Die Erde wird leer sein und die Menschen werden sich gegenseitig töten.“ Damien Thorn, das personifizierte Böse, hat sein Werk begonnen. Wer wird sich ihm in den Weg stellen können? Amazon

Nachdem ich gestern das Buch zum Film las, wollte ich auch den Film sehen. Einiges in dem Buch wird drastischer beschrieben, von allem die Affenszene im Zoo, und auch Cathys Zweifel, ob Damien wirklich ihr Sohn ist, wird im Film gar nicht erwähnt. Die Biographie des Priesters fällt im Film ebenfalls weg, auch die Tötung des echten Kindes des Paares.

Dennoch war der Film besser als das Buch, den letzteres geizte sehr mit Beschreibungen der Umgebung, sodass man sich nichts so richtig vorstellen konnte. Natürlich war aus dem Film nach der Lektüre eine Menge Spannung rausgenommen, aber trotzdem konnte ich mir gut vorstellen, dass der Film im Kino recht beängstigend gewesen sein muss. Das lag allerdings weniger an Damien, dessen verkrampfte Gesichtsausdrücke eher putzig wirkten, als daran, dass die Figuren wie auch in Rosemaries Baby nicht wissen und einordnen konnten, was gerade geschieht.

Allerdings deckt der Film auch einen gravierenden Schwachpunkt in der Geschichte auf, nämlich, dass sich ein Kindermädchen einfach in die Familie eines Botschafters einladen kann. Das Buch geht noch einen Schritt weiter, dort weiß die Agentur noch nicht einmal, dass sie Mrs. Baylock dorthin geschickt hat. Hat da niemand Sicherheitsbedenken?

Die Musik, die einen Oscar bekam, unterstrich sehr gut das Geschehen. In der letzten Einstellung, in welcher Damien den Zuschauer direkt ansieht, habe ich mich gefragt, ob Haneke dies nicht als Referenz für Funny Games genommen hat.

Fazit

Nach heutigen Maßstäben reißt der Film niemanden mehr vom Hocker.

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Nahed Mohammad
Regisseur(e): Richard Donner
Komponist: Jerry Goldsmith
Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
Sprache: Deutsch (Stereo), Englisch (Stereo)
Untertitel: Englisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Twentieth Century Fox
Erscheinungstermin: 19. September 2005
Produktionsjahr: 1976
Spieldauer: 107 Minuten

Das Omen Copyright Twentieth Century Fox

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2 Gedanken zu “Das Omen

  1. Für mich noch immer einer der besten Horrorfilm der „klassischen Schule“, ohne übertriebene Splatter- und Gewaltorgien. Die Musik geht mir nach wie vor unter die Haut.
    Aber immer schön, wenn man auch mal unterschiedlicher Meinung ist😊

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