STRINGS – Fäden des Schicksals

Der endlose Krieg zwischen Hebalon und den Zeriths hat Herrscher Halderon jegliche Lebenskraft geraubt. Im Glauben, sein Sohn Hal Tara könne Frieden über das Land bringen, begeht er Selbstmord. Doch sein machtgieriger Bruder Nezo verwischt die Spuren und stellt die Tat so dar, als wäre das verfeindete Volk der Zeriths verantwortlich. Bei dieser Gelegenheit will er auch den Thronerben Hal Tara aus dem Weg räumen. Dieser fällt auf die Lügen seines Onkels herein und zieht in das Feindesland hinaus, um den Tod seines Vaters zu rächen. Auf seinem Weg begegnet er nicht nur der schrecklichen Vergangenheit seiner Vorfahren, sondern auch der schönen Zita. Erst als es schon fast zu spät ist, erkennt Hal Tara, dass die wahre Gefahr für Hebalon aus dem Inneren droht. Eine letzte große Kriegsschlacht scheint unausweichlich…

Shakespeare trifft den Herrn der Ringe trifft das Marionettentheater
.
Herausgekommen ist ein grandioser Film um Liebe und Verrat, ein Film um die Erkenntnis um die eigene Herkunft, war Kals Vater Kharo doch alles andere als beliebt. Im Laufe der Reise, welche den Zweck hat, Kharos Tod zu rächen, muss Kal erkennen, dass es sein Volk ist, dem die eigene Heimat nicht zusteht und dass seine Herrschaft auf einem noch größeren Unrecht aufgebaut ist, als er dachte.
Auch wenn ich es nicht an einzelnen Elementen festmachen konnte, erinnerte mich die Kultur Hebalons an das Alte Ägypten, während die Geschichte archaisch ist wie die griechischen Sagen.

Insgesamt hat die Mixtur mich überzeugt und ich würde mich sehr freuen, wenn weitere Filme dieser Art entstehen würden. Bei sieben Jahren Vorbereitungszeit ist dies leider nicht sehr wahrscheinlich, zumal das Zielpublikum recht speziell sein dürfte.

Sehr gut war auch die Entscheidung, auf Lippenbewegungen zu verzichten, sodass die Marionetten ihre Authenzität behalten. Die namensgebenden Fäden sind für die Figuren wichtig, da sie von den Figuren als göttliche Macht angesehen werden. Wird ein Faden durchtrennt, so ist das Körperteil verloren, allerdings werden Sklaven als Ersatzteillager gehalten. Wenn der silberne Lebensfaden am Kopf abgetrennt wird, stirbt man in diesem Universum. Babys werden geschnitzt, die Fäden fallen dann aus der Mutter heraus. Nach diesem Prinzip sind auch alle Gebäude offen, damit der Kontakt zur göttlichen Macht nicht verloren geht, auch die Stadttore werden oben geschlossen und nicht unten.


Fazit

Sehenswert.

Darsteller: James McAvoy, Catherine McCormack, Julian Glover, Derek Jacobi, Ian Hart (Sprecher der englischen Version)
Künstler: Hans Møller, Leif Axel Kjeldsen, Ingrid Soe, Kim Hattesen, Niels Bald, Naja Marie Aidt, Sven Wichmann, Peter Aalbæk Jensen, David Drachmann, Jan Weincke, Anders Rønnow Klarlund
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.35:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
Erscheinungstermin: 16. August 2012
Produktionsjahr: 2004
Spieldauer: 88 Minuten

STRINGS - Fäden des SchicksalsCopyright 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

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