Die Hexen von Salem

Spoiler


1692 bricht in Salem, Massachusetts, der Hexenwahn aus. Anstifterin ist Abigail, die Nichte von Pastor Parris und Magd im Haus der frommen puritanischen Farmer Elisabeth und John Proctor. John, der schon seit einiger Zeit nicht mehr das Bett mit seiner kränklichen Ehefrau teilt, ist für die verführerische Abigail ein leichtes Opfer. Elisabeth wird zur Rivalin, denn John soll ihr ganz allein gehören.
Als Pastor Parris ekstatisch tanzende Mädchen nachts im Wald überrascht, erfinden sie aus Scham und Angst vor Strafe die wahnsinnige Ausrede, dass sie unschuldig vom Teufel besessen seien und beschuldigen etliche Bürger von Salem der Hexerei. Auch Elisabeth Proctor wird angeklagt. So nimmt eine unheilvolle Hexenjagd ihren Lauf…

Der preisgekrönte und prominent besetzte Spielfilm „Die Hexen von Salem“ entstand als Koproduktion zwischen Frankreich und der DDR. Er lässt sich als politischer Kommentar zur Kommunistenhatz der McCarthy-Ära in den USA deuten, der im historischen Gewand der Hexenjagd in Neuengland daherkommt. Zugleich ist der Film ein bewegendes Drama über kollektive Schuld und persönliche Integrität. Amazon

Gnäderweise streamt Arte (bis 10.06.18) die um 30 Minuten kürzere DDR-Fassung. Ich weiß nicht, ob ich je einen so schlechten Film gesehen habe.

Die Handlung

Es wäre wesentlich spannender gewesen, wenn man den Film weniger eindeutig inzeniert hätte und die Schuld der Frauen nicht so eindeutig gewesen wäre. Oder die nächtlichen Ausflüge der Mädchen als harmlos erklärt werden. Aber so kommt es in der Folge des Ereignisses zu reihenweise Anfällen, welche an epileptische Anfälle erinnern und für die Leute anders als Hexenwerk nicht erklärbar waren. Der Rest ist stinkelangweilig, denn was absolut nicht stimmt ist

die Inzenierung.

Man merkt dem Film einfach an, dass es eine Theaterfilumg ist, alles ist sehr statisch und theaterhaft.

Die Schauspielleistungen

sind einfach grottig, vor die der Frauenrollen. Gläubige mit unweglichen Gesicht, dafür wird zum Ausgleich mit weit aufgerissenen Augen geschriehen. Was da abgeliefert wird, traue ich mir auch noch zu.

Der Farbton

war echt seltsam, kein Schwarz-Weiß, keine Farbe, sondern Dunkelsepia.

Fazit

Nervenzehrender Trash.

Darsteller: Yves Montand, Simone Signoret, Mylene Demongeot, Jean Debucourt, Raymond Rouleau
Regisseur(e): Raymond Rouleau
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 4:3 – 1.33:1
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Edel Germany GmbH
Erscheinungstermin: 3. November 2017
Produktionsjahr: 1957
Spieldauer: 250 Minuten

 

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9 Gedanken zu “Die Hexen von Salem

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