La Dream Team

Ein strauchelnder Fußball-Star wird aufgrund seiner privaten Eskapaden von seinen Agenten in sein altes Heimatdorf verbannt, wo er sich nicht nur mit seinem entfremdeten Vater versöhnen, sondern auch die örtliche Jugendmannschaft zur Meisterschaft führen soll.

Ja, natürlich ist der Film vorhersehbar: Ein schnöseliger Fußballstar kehr in die Provinz zurück, findet erst alles furchtbar, trainiert eine Verlierer-Mannschaft, welche dann ganz groß raus kommt und wird menschlich geläutert.

Das ist alles schon ziemlich am Anfang klar. Das macht aber überhaupt nicht, denn die Sprüche, die die Figuren sich gegenseitig an den Kopf werfen, sind teilweise wirklich gut, wenn auch kein Gagfeuerwerk. Und ja, es gibt auch Einfälle der Drehbuchautoren, die einfach nur doof sind. Von Klischees, wie dem Bus, der eine Stunde vor Spielbeginn nicht anspringen möchte, abegesehen.

Und trotzdem funktioniert der Film, zum einen weil Medi Sadoun sehr sympathisch in der Rolle des gestauchelten Fußballers wirkt, andererseits seinen Kollegen, vor allen den Jugendlichen aber genug Raum lässt und den Film zwar trägt, aber sich nicht unangenehm in den Vordergrund spielt. Gérard Depardieu spielt so unauffällig, dass er wirklich nur eine Nebenfigur ist.

Interessant im direkten Vergleich zu Moneyball war es zu sehen, wie unterschiedlich die Spieler auf beiden Kontinenten bei der Entscheidungsfindung für einen Verein eingebunden werden: In den USA wie Sammelmarken getauscht, wie es in den Kommentaren zu Moneyball formuliert wurde, in Europa voll eingebunden und nein heißt nein.

Fazit

Ein charmante Fußballkomödie.

Verleiher –
Produktionsjahr 2016
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes –
Budget –
Sprachen Französisch (Netflix: Deutsch)
Produktions-Format –
Farb-Format Farbe
Tonformat –
Seitenverhältnis –
Visa-Nummer –

La Dream Team

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