Hacksaw Ridge – Die Entscheidung

Bei einer Rangelei trifft Desmond Doss seinen Bruder mit einem Schlag so schwer, dass dieser beinahe stirbt. Geschockt beschließt der Junge, Waffen fortan abzulehnen. Als Amerika in den Zweiten Weltkrieg eintritt und die Jungen seines Dorfs sich bei der Armee melden, will auch Desmond dabei sein – als Sanitäter. Bei der Ausbildung wird dem vermeintlichen Drückeberger das Leben schwer gemacht, aber er kann sich vor Gericht durchsetzen. Mit seiner Kompanie landet er in Okinawa – und erlebt die Hölle auf Erden.

Zweiter Weltkrieg im Frühling 1945: Während des Kampfes um die japanische Insel Okinawa sticht ein einziger Mann aus der Masse der US-Soldaten heraus. Der Kriegsdienstverweigerer Desmond Doss (Andrew Garfield) riskiert alles und kämpft unbewaffnet bis zur völligen Erschöpfung für das Leben seiner verwundeten Kameraden. Was später als Heldentat belohnt werden soll, beschert Desmond Doss zunächst großes Misstrauen und Verachtung in den eigenen Reihen. Dennoch setzt er sich unerschrocken für seine Prinzipien ein und rettet in der entscheidenden Schlacht unzähligen Männern das Leben.

Nominiert für einen Oscar in den folgenden 6 Kategorien: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Bester Schnitt, Bester Tonschnitt, Bester Ton.

Der Film erzählt die Geschichte von Desmond Doss, welcher einer von drei Soldaten war, welche die Medal of Honor bekommen haben, ohne je eine Waffe in der Hand zu halten.

Seit *Der Soldat James Ryan* sehe ich keine Kriegsfilme mehr, weil ich die Gewalt nicht vertrage und dieser Film packt noch eine ordentliche Schippe drauf. Die FSK 16 sehe ich als zweifelhaft an, angesichts der deutlichen Darstellung zerfetzter Körper und das über fast eine Stunde.

Der erste Teil des Films gefiel mir sehr gut, es wird Doss` Jugend gezeigt, wie er sich verliebt, seine Ausbildung in der Army, bei der er sich weigert, sich an der Waffe ausbilden zu lassen und die Gerichtsverhandlung. Bis dahin war es die Art von Film, die ich mag.

Der zweite Teil fängt gleich damit an, dass verwundete, um nicht zu sagen zerfetzte Soldaten gezeigt werden. Sehr explizit wird das Schlachten auf dem Hacksaw Ridge von beiden Seiten, Amerikanern und Japaner gezeigt, und auch wieder die Verletzten. Das geht dann gut eine Stunde, wobei vielleicht 30 Minuten die Kampfhandlungen einnehmen und 30 Minuten Doss` Rettungsaktionen, die allerdings auch teilweise recht unappetitlich sind. Wobei ich nicht verstanden habe, warum die Japaner, nachdem die Kampfhandlungen beendet waren, nicht die Steiggitterseile gekappt haben, um neue Angriffswellen zu verhindern.

Zum Schluss kommen noch Doss und einige seiner Kameraden zu Wort.


Fazit

Ein sehr, sehr brutaler Kriegsfilm, welcher Saving Private Ryan aussehen lässt, wie einen Kindergeburtstag.

Darsteller: Andrew Garfield, Sam Worthington, Vince Vaughn, Teresa Palmer, Rachel Griffiths
Regisseur(e): Mel Gibson
Komponist: John Debney
Künstler: Simon Duggan, Robert Schenkkan, Paul Currie, John Gilbert, Bruce Davey, Terry Benedict
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Universum Film GmbH
Erscheinungstermin: 9. Juni 2017
Produktionsjahr: 2016
Spieldauer: 135 Minuten

Hacksaw Ridge - Die Entscheidung

 

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