Rush – Alles für den Sieg

Zwei Leben auf der Überholspur: Anfang der 70er Jahre kämpfen die höchst unterschiedlichen Rivalen Niki Lauda und James Hunt um den Aufstieg in den Rennfahrer-Olymp. Während der disziplinierte Lauda ehrgeizig an seiner Karriere feilt, stürzt sich Naturtalent Hunt ins glamouröse Jetset-Leben. Ihre Rivalitäten tragen sie nicht nur in spektakulären Rennen aus, sondern auch in heftigen Wortgefechten jenseits der Rennbahn. Immer wieder heißt es: Hunt gegen Lauda – der Rockstar und Playboy der Formel 1, verheiratet mit dem erfolgreichsten Model seiner Generation, Suzy Miller, gegen den messerscharfen Strategen und Perfektionisten. Bis zum legendären Rennen 1976 am Nürburgring, der gefährlichsten aller Rennstrecken, steht Lauda auf dem ersten Tabellenplatz. Doch auf regennasser Fahrbahn baut er einen dramatischen Crash, seine Frau Marlene bangt um sein Leben. Mit schier übermenschlichem Willen kämpft er sich zurück und tritt nur wenige Wochen später zu einem erneuten Showdown mit Hunt in Japan an. Wieder regnet es stark, das Rennen soll abgebrochen werden, doch beide Rivalen liefern sich ein atemberaubendes Duell.

Was ich an solchen Filmen liebe, sind schnelle Schnitte von schnellen Fahrzeugen, seien es Autos wie in *Tage des Donners* oder Kampfflugzeugen wie in *Top Gun* unterlegt mit fetziger Musik. Solche Szenen bietet *Rush* zwar ebenfalls, allerdings nicht so spektakulär. Der Schwerpunkt liegt auf dem Zweikampf zwischen Lauda und Hunt. Wobei ich persönlich Hunt als Hauptfigur deutlich spannender gefunden hätte.

Skeptisch war ich bei der Besetzung Daniel Brühls als Lauda. Brühl habe ich in die Kategorie *Netter Junge in netten Rollen, aber sonst nichts dahinter* gesteckt. In *Rush* verschmilzt er jedoch bis zum Dialekt mit Lauda. Auch hat die Maske ganze Arbeit geleistet, welche die Brandwunden sehr überzeugend gezeigt hat.

Was man dem Film vorwerfen kann ist, dass er zu brav inszeniert worden ist. Das passt zwar zur Hauptfigur Lauda, aber mit dem cooleren Hunt wäre der Film noch einmal deutlich interessanter geworden.

Fazit

Ein Rennsportdrama, welches schöne Bilder bietet, dem aber der Pfiff fehlt.

Darsteller: Daniel Brühl, Chris Hemsworth, Alexandra Maria Lara, Olivia Wilde
Regisseur(e): Ron Howard
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universum Film GmbH
Erscheinungstermin: 28. März 2014
Produktionsjahr: 2013
Spieldauer: 118 MinutenRush - Alles für den Sieg

 

 

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