Billy the Kid – Einer muss dran glauben

Revolverheld Billy The Kid jagt die Mörder seines Arbeitgebers, lebt das Leben eines Outlaws und kommt immer wieder mit dem Gese tz in Konflikt.

Der Film setzt bei der Anheuerung Billy The Kids bei Turnstall an. Hie und da nimmt er sich Freiheiten, so wird Turnstall erst 18 Monate später erschossen und nicht sofort, was den Film unglaubwürdig macht. Warum sollte Billy auf Rachefeldzug für einen Mann gehen, den erst maximal ein paar Jahre kannte? Erzählt werden ausschließlich die Folgen der Vendetta, dass er ein Viehdieb war, wird unterschlagen. Sieht man von dem Turnstall-Mord ab, spielt der Johnson-Country-War nur noch kurz in Gesprächen eine Rolle. Auch wird verschwiegen, dass er die Mörder erst einmal offziell jagte.

Im Februar 1878, wenige Monate nachdem Billy the Kid von Tunstall angeheuert worden war, brach die Gewalt aus. Unmittelbarer Anlass waren Auseinandersetzungen um den Nachlass von Dolans Geschäftspartner Emil Fritz († 1874).[1] Dolan und Riley hatten sich bei Gericht einen Beschluss besorgt, aufgrund dessen sie einige von Tunstalls Pferden an sich nehmen durften, weil Tunstall angeblich Schulden bei ihnen hatte. Tunstall stellte eine Gruppe Männer zusammen, die großteils aus Kriminellen bestand, um die Pferde zurückzuholen. Auch Dolan heuerte gewaltbereite Cowboys an. Die meisten dieser Kriminellen gehörten der Bande mit dem Namen „The boys“ an und wurden angeführt von Jesse Evans, einem Banditen aus Texas. Auch der junge Billy the Kid hatte dieser Bande einmal angehört, genau wie der Bandit William Bresnahan, besser bekannt als Curly Bill Brocius, der später vom Sheriff Wyatt Earp erschossen wurde.

Am 18. Februar 1878 traf John Tunstall auf den Weiden mit Leuten von Dolan zusammen. Es kam zu einem Feuergefecht, bei dem Tunstall von Jesse Evans, William Morton und Tom Hill erschossen wurde. Aus der Entfernung hatten Billy the Kid und einige andere von Tunstalls Leuten die Schießerei beobachtet, ohne eingreifen zu können. Billy und die anderen wurden daraufhin als Hilfssheriffs vereidigt, um die Mörder ihres Arbeitgebers zu fangen. Billy the Kid und seine Gruppe wurden später „Regulatoren“ genannt. Sie versuchten von nun an, die Mörder zu finden und außerdem die Interessen von Tunstalls überlebenden Partnern, McSween und Chisum, zu vertreten. Während sich die Gruppe der Regulatoren zeitweise auf mehrere Dutzend Leute vergrößerte, gab es einen harten Kern von Mitgliedern, die sich „iron clad“ nannte. Dies waren: Billy the Kid, Richard Brewer, Frank McNab, Josiah Gordon Scurlock, Jim French, John Middleton, George und Frank Coe, Jose Chavez y Chavez, Charlie Bowdre, Tom O’Folliard, Fred Waite und Henry Brown. Wikipedia

Einen wirklichen Rückschritt stellt der Film für Paul Newman dar. Agierte diser im zuvor gedrehten Film *Die Katze auf dem heißen Blechdach* sehr sensibel, so wirkte er in *Billy the Kid* wie ein aus der Zeit gefallener Stummfilm-Schauspieler. Alle Gesten (Nicht nur seine, auch die der anderen Künstler) sind viel zu theatralisch, viel zu dick aufgetragen, als wenn es keine Sprache gäbe, um das Geschehen auszudrücken. Diese laienhafte Schauspiel*kunst* konnte ich mir kaum ansehen.

Fazit

Die Schauspieler sind einfach zu schlecht, als dass es auch nur halbwegs Spaß machen könnte, diesen Film anzusehen.

Genre Western
Regie Arthur Penn
Hauptdarsteller Paul Newman, Lita Milan, John Dehner, Hurd Hatfield
Nebendarsteller James Congdon, James Best, Colin Keith-Johnston, John Dierkes, Robert Anderson, Wally Brown, Ainslie Pryor, Denver Pyle, Paul Smith, Nestor Paiva
Studio Warner Bros.
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 JahrenBilly the Kid - Einer muss dran glauben

 

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