The Big Short

New York im Jahr 2005: Der Dollar ist stark, die Wirtschaft boomt. An der Wall Street werden jeden Tag aufs Neue Börsen- und Wertpapiergeschäfte in gigantischem Umfang getätigt. Mit immer komplexer werdenden Immobilienprodukten, hervorragenden Renditen und vermeintlich minimalem Risiko werden selbst Arbeitslose zu Villenbesitzern und den Maklern, Versicherern und Bankenbossen winkt das schnelle Geld.

Was die Finanzbosse, die Medien und die Regierung nicht erkennen, durchschaut der eigenwillige Hedgefonds-Manager Michael Burry (Christian Bale) sofort: Er prognostiziert schon in wenigen Jahren das Platzen der amerikanischen Immobilienblase und den daraus resultierenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft, der Millionen Menschen heimat- und arbeitslos machen wird. Als Burry vor der großen Katastrophe warnt, will niemand auf ihn hören – zu sicher fühlen sich die Bankenbosse und tun seine Prognosen ab. Daraufhin entwickelt Burry einen perfiden Plan: den „Big Short“. Durch sogenannte „Shortings“, Leerkäufe von Aktien großer Investmentbanken, wettet er gemeinsam mit weiteren risikofreudigen Spekulanten, wie dem unbeirrbaren Trader Steve Eisman (Steve Carell), dem geldgierigen Deutsche-Bank-Makler Greg Lippmann (Ryan Gosling) und dem früheren Star-Investor Ben Rickert (Brad Pitt), gegen das Finanzsystem, um selbst das unfassbar große Geld zu machen. Das Desaster und der absolute Wahnsinn jenseits aller moralischen Grenzen hat begonnen

Der Film war lange auf meiner To-Buy – Liste, und ich bin froh, ihn nicht gekauft zu haben. Er war cool gemacht, aber verstanden habe ich so gut wie gar nichts. Als ich Filme wie *Enron-The smartest guys in the room*, *Inside Job* gesehen und Bücher wie *Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen* habe. Die Buchvorlage zu dem Film hatte ich bereits als nicht hilfreich rezensiert. Viel ist aus dieser Zeit allerdings nicht hängen geblieben, wie ich beim Sehen von *The Big Short* feststellen musste.

Es wird zwar alles mal kurz erklärt, aber sehr schnell und ohne die Möglichkeit, das Gehörte zu verarbeiten.
Am Ende bleibt ein Film über, der wirklich cool gemacht ist und mich auch unterhalten hat, sein Ziel allerdings verfehlt.

Ich muss zugeben, trotz Wirtschaftsstudium musste ich den Film zwei oder dreimal kurz anhalten und zurückspulen. Das liegt zugegebenermaßen auch an mir – ich mache immer etwas neben dem Fernsehen und the Big Short ist nunmal ein Film, der Konzentration verlangt. Dennoch muss ich sagen – die Machart macht es manchmal schwieriger, den Ereignissen zu folgen, als dies der Fall sein müsste. Das liegt einerseits an den Dialogen. Die erinnern sehr an Social Network – Maschinengewehrtempo, ständig reden Leute durcheinander und lassen einander nicht ausreden bzw. es werden während eines Vortrages die flüsternden Zuschauer gezeigt oder Unterhaltungen aus der Vergangenheit und Gegenwart übereinander gelegt etc. Ja, das mag das Gefühl der Realitätsnähe erhöhen, aber in einem Film finde ich das mit der Zeit unnötig anstrengend. Amazon-Rezi

Darsteller: Christian Bale, Steve Carell, Ryan Gosling, Marisa Tomei, Melissa Leo
Komponist: Nicholas Britell
Künstler: Susan Matheson, Clayton Hartley, Francine Maisler, Adam McKay, Dede Gardner, Barry Ackroyd, Kevin J. Messick, Hank Corwin, Arnon Milchan, Brad Pitt, Charles Randolph, Jeremy Kleiner, Louise Rosner
Format: Dolby, Letterboxed, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Studio: Paramount (Universal Pictures)
Erscheinungstermin: 2. Juni 2016
Produktionsjahr: 2015
Spieldauer: 125 Minuten

The Big Short

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