Room 237 + Shining

Jack Torrance, ein ehemaliger Lehrer, übernimmt mit seiner Frau und seinem siebenjährigen Sohn über die Winterpause den Job als Hausmeister in dem luxuriösen Hotel „Overlook“. Dass sich in diesem Haus Jahre zuvor ein entsetzlicher Vorfall ereignete, als der frühere Hausmeister seine gesamte Familie ermordete, stört Jack wenig. Er sieht endlich die Gelegenheit, sein Buch zu schreiben. Doch dieses Buch soll nie fertig werden. Denn die infernalen, geheimen Kräfte des Hauses ergreifen Besitz von ihm…

Nachdem ich die Doku Room 237 (Arte + 7 (Deutsch) oder auf Cosmos Documentary) gesehen hatte, wollte ich Shining noch einmal direkt sehen.

Nur um es gleich zu sagen: Einige Theorien erscheinen plausibel, andere nicht. Anspielungen auf den Minotaurus? Meinetwegen, auch, wenn ich in einem Poster nur einen Skifahrer sehe. Es gibt sie durchaus, wenn die Mutter von den Brotkrumen von Hänsel und Gretel spricht und ganz am Ende ein verkleideter Mensch mit Hörnern auftaucht. Zumindest könnte es einen Minotaurus darstellen.
Anspielungen auf den Holocaust wegen einer deutschen Schreibmaschine und weil es öfter einen Bezug zur Zahl 42 (1942 war das Jahr, in welchem die Judenvernichtung beschlossen wurde)? Meinetwegen.

Richtig spannend fand ich die Theorie, dass in Shining Hinweise darauf versteckt sein sollen, dass der Regisseur die Bilder der Mondlandung fälschte: Der Pullover des Jungen, Hinweise auf einem Schlüsselanhänger und nicht zuletzt ist der Mond 273.000 Meilen (Room 273) von der Erde entfernt.

Dass sich, wenn man den Film rückwärts – und vorwärtslaufend Dinge merkwürdig überschneiden, mag Zufall sein.
Ich gebe offen zu, dass ich Shining durchaus anders, oder zumindest aufmerksamer gesehen habe.

http://www.zeit.de/kultur/film/2013-09/dokumentarfilm-room-237/komplettansicht

Zum Hauptfilm (Euro-Fassung):

Die europäische Fassung ist um 30 Minuten kürzer als die amerikanische, welche in sich stimmiger sein soll. So bekommt man in der Euro-Fassung (Ich beziehe mich nun auf Informationen in anderen Rezis) keine Erklärung für das hysterische Verhalten der Mutter. Auch sagt Jack lediglich in der Barszene er habe das Kind lediglich geschubst. In der amerikanischen Fassung musste in der Vorgeschichte der Arzt den Jungen untersuchen. Es fehlen also wichtige Informationen, die es mir nicht möglich machten, die Hysterie der Mutter zu verstehen.

Jack Nicholson wirkt im Laufe des Films immer mehr wie ein Wolf oder zumindest eine mörderische Bestie und dominiert für mich den Film.
Schockeffekte empfand ich keine, allerdings war ich durch die Doku, welche den Film gründlich zerlegt, auch vorgewarnt. Trotzdem war er immer noch spannend und ich habe mich keine Minute gelangweilt, was sehr wenige Filme schaffen.

Darsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers, Philip Stone
Komponist: Wendy Carlos, Rachel Elkind
Künstler: Stanley Kubrick, John Alcott, Ray Lovejoy, Diane Johnson
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Kroatisch, Türkisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Hebräisch, Polnisch, Finnisch, Griechisch, Estnisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Warner Home Video – DVD
Erscheinungstermin: 4. Juli 2008
Produktionsjahr: 2001
Spieldauer: 115 Minuten

Room 237 (2012 film).jpg

 

Shining

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