Der Wind und der Löwe

Spoiler

In einem von Amerikanern und Europäern besetzten Marokko nimmt der marokkanische Führer Achmed Mohammed el-Raisuli die Amerikanerin Eden Pedecaris, ihren Sohn und ihre Tochter als Geisel. Im Austausch mit den Geiseln erhofft er sich Geld und Waffen, um den korrupten Sultan des Landes bekämpfen zu können. Präsident Roosevelt willigt ein, doch el-Raisuli wird betrogen. Längst hat sich Eden in den edlen Mann verliebt und hilft nun mit Hilfe amerikanischer Truppen, ihn aus dem Gefängnis zu befreien.

„Ein Mann entführte sie, ein anderer schenkte ihr die Freiheit. Die actionreiche, wahre Geschichte aus der Zeit um die Jahrhundertwende erzählt von einem heroischen arabischen Scheich, der eine schöne amerikanische Witwe und ihre Kinder entführt. Der Zwischenfall löst einen Nervenkrieg zwischen zwei Ländern aus, als sich Präsident Teddy Roosevelt und sein gewiefter Staatssekretär John Hay auf ein gewagts globales Schachspiel mit Tangr einlassen.“

 Ahmed ben Mohammed el-Raisuli vor dem Gastzelt in Tazrut.


Ahmed ben Mohammed el-Raisuli vor dem Gastzelt in Tazrut.

Ich habe selten einen derartig unfreiwillig komischen und überzogenen Film gesehen. Dass die Haare der Geisel immer perfekt sitzen, ist der Zeit genauso geschuldet, wie die überkandidelten Darstellungen des Königs.
Aber auch sonst ist der Film herrlich absurd: Jemand hat eine ganze Armee zur Verfügung, mäht aber im Alleingang ein ganzes Dorf nieder. Nachdem er aus ca. 1 km Entfernung mit einem alten Gewehr schon ein paar erschossen hat. Natürlich jeder Schuss ein Treffer. Die Army befreit, nur um dann den Geiselnehmer zu befreien. Vorher hat sich ein ganzer Trupp Soldaten von einer Frau und zwei Kindern entwaffnen lassen.

Auch die Dialoge sind einfach komisch:
*Wir reiten nach xyz.*
*Gut.*
*Was ist gut?*
*Zu wissen, wohin wir reiten.*

Nur ist es in der Masse irgendwann einfach zu viel und es wechselt von unfreiwillig komisch zu nervig.

Fazit

Mus man nicht gesehen haben.

Darsteller: Sir Sean Connery, Candice Bergen, Brian Keith, John Huston, Geoffrey Lewis
Komponist: Jerry Goldsmith
Künstler: John Milius, Billy Williams, Herb Jaffe
Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
Sprache: Italienisch (Mono), Deutsch (Mono), Englisch (Stereo), Französisch (Mono), Spanisch (Mono)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Tschechisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Niederländisch, Ungarisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.35:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Erscheinungstermin: 9. Oktober 2003
Produktionsjahr: 1975
Spieldauer: 114 MinutenDer Wind und der Löwe

 

 

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