Sherlock Holmes – Der Hund von Baskerville

Spoiler
Auf der adeligen Familie Baskerville lastet ein dämonischer Fluch, seit Sir Hugo im Jahre 1742 betrunken ein Mädchen jagte, das ihm nicht zu Willen sein wollte und dabei von einem geheimnisvollen Hund angefallen und getötet wurde. Seitdem treibt sich der Sage nach ein monströser, heulender Hund in den Mooren herum, die den Sitz der Familie umgeben. Als der alte Sir Charles Baskerville in der Allee vor seinem Landsitz tot aufgefunden wird und Sir Henry (Martin Shaw), der aus Kanada eingetroffene letzte Überlebende des Clans und Erbe des Familienbesitzes, um seine Existenz fürchtet, schaltet Dr. Mortimer (Denholm Elliott), der Testamentsvollstrecker von Charles Baskerville, den Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Ian Richardson) ein. Holmes erfährt von Dr. Mortimer, dass er am Tatort die Fußspuren eines riesigen Hundes gefunden hat. Es stellt sich auch heraus, dass Charles Baskerville dort auf jemand gewartet hat. Noch in London erhält Sir Henry einen anonymen Brief, der ihn vor dem Moor warnt. Als ihm im Hotel ein Stiefel gestohlen wird, ist für Holmes bereits klar, dass ein Hund im Spiel sein muss, der auf Sir Henry angesetzt wurde. Holmes schickt seinen Freund Dr. Watson (Donald Churchill) nach Baskerville Hall, wo Sir Henry sein Erbe angetreten hat. Watson findet heraus, dass sich im Moor nicht nur ein entlaufener Sträfling herumtreibt, sondern auch ein zwielichtiger Naturforscher namens Stapleton (Nicholas Clay). Wer steckt hinter den geheimnisvollen Morden?

Viel zu dramatisch, um spannend zu sein.

In weiten Teilen ist der Film gar nicht schlecht gelungen, aber dann wird so überdramatisiert, als wollten die Schauspieler unbedingt die Gefühlsregungen an den Zuschauer bringen. Vor allem die Rolle des Proll-Pächters ist hoffnungslos übertrieben gespielt.
Subtilität ist auch nicht das Markenzeichen von Holmes in Teilen des Films. So wird er in der Verkleidung des Landstreichers so oft gezeigt, dass klar ist, dass nur er es sein kann.

Das ist schade, denn die Ausstattung ist gut gelungen, allerdings wirkte das Setting auf mich weder bedrückend noch gruselig.

Fazit

Die beste Verfilmung bleibt die mit Christopher Lee.

Darsteller: Ian Richardson, Donald Churchill, Denholm Elliott
Regisseur(e): Douglas Hickox
Format: Collector’s Edition, Dolby, HiFi Sound, PAL, Surround Sound, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Region: Alle Regionen
Bildseitenformat: 4:3 – 1.33:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: HMH Home Entertainment
Erscheinungstermin: 15. Oktober 2009
Produktionsjahr: 1983
Spieldauer: 96 Minuten

Sherlock Holmes - Der Hund von Baskerville [Collector's Edition]

 

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