Der Geisterzug

Peitschender Regen, Gewitter, Nebelschwaden und dazu ein gottverlassener, unheimlicher Bahnhof: die Stimmung unter den sechs Reisenden, die hier mitten in der Nacht in einem ungeheizten Wartesaal auf ihren Anschlusszug warten müssen, ist äußerst angespannt. Passend zur gruseligen Szenerie tischt der Bahnhofsvorsteher seinen unfreiwilligen Gästen auch noch die Geschichte vom Geisterzug auf, der jede Nacht mit großem Getöse vorbeifahren soll, seitdem sich vor einigen Jahren ein mysteriöser Mordfall ereignete.

Das spannendste an dem Film ist die Beschreibung.

Ja, er hat seine gruseligen 1-2 Minuten, aber für heutige Gewohnheiten ist er zu überdreht gespielt, als das er überzeugen. Ich hatte das Gefühl, einer Laientruppe bei einer Aufführung zuzusehen, so übertrieben wurden die Charaktere dargestellt.

Mit Logik darf man der Handlung ebenfalls nicht kommen, denn wo kommen auf einmal Leute von außerhalb her, wenn die nächste Farm 7 Stunden entfernt liegt? Und warum baut man einen Bahnhof im Nirgendwo?

Fazit

5 Euro für 60 Minuten gehen für den Klamauk in Ordnung, länger hätte ich den Film allerdings nicht ausgehalten.

Darsteller: Günther Neutze, Walter Clasen, Karl Saebisch
Regisseur(e): Rainer Wolffhardt
Format: Dolby, PAL, Schwarz-Weiß
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 4:3 – 1.33:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Studio: S.A.D. Home Entertainment GmbH
Erscheinungstermin: 10. September 2010
Produktionsjahr: 1957
Spieldauer: 60 Minuten

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