Mob City – Staffel 1

Basierend auf dem Roman „L.A. Noir“ schildert „Mob City“ den Aufstieg und Fall der Mafia im schillernden Los Angeles der späten 1940er-Jahre. Im Mittelpunkt der Serie steht Detective Joe Teague, der in eine Spezialeinheit der Polizei unter dem Kommando von Detective Hal Morrison berufen wird. Die Männer der Spezialeinheit sollen dem organisierten Verbrechen Einhalt gebieten und Gangster wie „Bugsy“ Siegel und Mickey Cohen, den ehemaligen Boxer und Boss der Unterwelt von Los Angeles, überführen. Der neue Polizeichef William Parker greift dabei zu allen möglichen Mitteln. Auch mit der Korruption in den eigenen Reihen räumt er gnadenlos auf. Doch in „Mob City“ treibt jeder ein doppeltes Spiel. Korrupte Polizisten, mörderische Mafiapaten und geheimnisvolle Vamps: In dem sechsteiligen Neo-Noir-Epos zeigt „The Walking Dead“-Schöpfer Frank Darabont eindrucksvoll die düstere Kehrseite des amerikanischen Traums.

Episoden:
01 Semper Fi
02 Falsches Spiel
03 Rotlicht
04 Der Bananenkönig
05 Ungeziefer
06 Liegen bleiben

Die Serie war erst verwirrend und dann richtig gut. Das liegt daran, dass die Geschichte nicht chronologisch erzählt wird, sondern bis zum Schluss enthüllt wird, warum die Personen so handeln.
Schlüsselszene der ersten Folge ist die geplante Übergabe von Negativen, und erst in der dritten Folge wird gezeigt, was darauf zu sehen ist und warum sie so wichtig sind. Dadurch erscheint dem Zuschauer erst einmal vieles unlogisch, was sich später aufklärt.
Ansonsten hatte ich den Eindruck, dass die Schauspieler sehr sorgfältig gecastet worden sind, auch Dialoge und die Handlung sind sehr ausgefeilt. Auf Amazon.com wurde der Eindruck eines gewaltigen Cliffhangers vermittelt, den ich jedoch nicht als solchen empfunden habe. Staffel 1 wirkte auf mich durchaus in sich abgeschlossen, obwohl ich gerne den Fortgang der Geschichte erfahren hätte. Dazu wird es jedoch nicht kommen, da es eine zweite Staffel nicht geben wird.

Fazit

FSK 18 ist mehr als gerechtfertigt, denn es geht durchaus hart zu Sache. Es stimmt jedoch vom Setting, bis über den Schauspielern zur Geschichte und den Dialogen einfach alles.

Darsteller: Jon Bernthal, Jeffrey DeMunn, Edward Burns, Jeremy Luke, Neal McDonough
Regisseur(e): Guy Ferland
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 2.35:1
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
Studio: Polyband/WVG
Erscheinungstermin: 2. Juli 2015
Produktionsjahr: 2013
Spieldauer: 240 Minuten

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