Die Erbschaft – Staffel 1

Einfach? Nein, das war Veronika Grønnegaard (Kirsten Olesen) noch nie gewesen. Während sie als Künstlerin international hohe Anerkennung genoss, war ihr Privatleben schon immer von Chaos und Tragödien geprägt gewesen. Lediglich ihre Tochter Gro (Trine Dyrholm) war um ein engeres Verhältnis bemüht, unterstützte sie bei ihren Plänen, eine Kunststiftung ins Leben zu rufen. Sohn Emil (Mikkel Boe Følsgaard) war immerhin da, wenn es darum ging die Hand aufzuhalten, dessen Bruder Frederik (Carsten Bjørnlund) wollte nicht einmal das, war er doch seit Jahren mit ihr verfeindet. Als Veronika plötzlich stirbt und das wertvolle Familienhaus ihrer unehelichen Tochter Signe Larsen (Marie Bach Hansen) hinterlässt, ist das für alle ein Schock – Signe inklusive, die bis dahin nicht wusste, dass die berühmte Frau ihre Mutter war. Die anderen Halbgeschwister wollen dem aber nicht tatenlos zusehen, ein verbissener Kampf ums Erde beginnt. http://www.film-rezensionen.de/2015/01/die-erbschaft-staffel-1/

Die ersten Folgen empfand ich die Serie als ausgesprochen langweilig und konnte die guten Bewertungen gar nicht verstehen. Ich halte den Überschwang, mit dem die Serie überall bewertet wird, nach wie vor für übertrieben. So richtig spannend wurde die Serie gegen Ende erst durch Emil, der der thailändischen Mafia zum Opfer fällt und dessen Schicksal ich in der zweiten Staffel gerne verfolgen möchte.
Ich hatte mit der Serie das Problem, dass keine der Figuren, mit Ausnahme von Signe auch nur ansatzweise sympathische war und die Figuren wie aus dem Baukasten zusammengesetzt worden sind: Der ein wenig verlauste Künstlerinnen-Gatte, die unkonventionelle Künstlerin, was durch eine Szene, in welcher in die Zimmerdecke zugunsten des Weihnachtsbaumes ein Loch geschnitten wird, ein wenig zu drastisch ausgedrückt wird; der Taugenichts als Sohn, der bei der Mafia verschuldet ist; ein unsympathischer Sohn, der Rechtsanwalt (?) ist und seine Schwester Gro, die sich nie von der Mutter gelöst hat. Dazu die reine und naive Signe.
Das war wenig originell und sehr klischeehaft. Auch der Plot konnte mich erst gegen Mitte der Handlung mitnehmen und als es dann endlich spannend wurde, war die erste Staffel zu Ende. Dabei ist keine der Figuren unbeschädigt aus der Erbschaft herausgekommen, was leider nur sehr oberflächlich thematisiert wird.

Fazit

Es wurde viel Potential verschenkt, man kann getrost auf die Ausstrahlung der Serie im Herbst warten.

Darsteller: Trine Dyrholm, Jesper Christensen, Carsten Bjørnlund, Marie Bach Hansen, Mikkel Følsgaard
Regisseur(e): Pernilla August, Louise Friedberg, Heidi Maria Faisst
Komponist: Magnus Jarlbo, Sebastian Oberg
Künstler: Kasper Leick, Stine Gudmundsen-Holmgreen, Mia Stensgaard, Anja Philip, Erik Molberg Hansen, Andreas Holtti, Maja Jul Larsen, Christian Rank, Maya Ilsøe, Marie-Louise Gyldenkrone, Åsa Mossberg, Jørgen Johansson, Peter Andersen, Karoline Leth, Anders Frithiof August, Carina Åkelund, Per Daumiller, Adam Wallensten, Pernille Skov Sutherland, Lolita Belstar, Karina Dam, Lasse Kyed Rasmussen
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
Anzahl Disks: 4
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Constantin Film
Erscheinungstermin: 8. Januar 2015
Produktionsjahr: 2014
Spieldauer: 560 Minuten

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