Real Humans – Echte Menschen, Die komplette erste Staffel

Schweden in naher Zukunft: Eine Welt, in der Menschliche Roboter (Human Robots > HUBOTS) so selbstverständlich zum Eigentum eines Bürgers und zum Alltag gehören, wie ein Auto.

Viele Menschen besitzen bereits einen Hubot, noch mehr träumen davon, sich irgendwann eins der Auslaufmodelle leisten zu können.

Doch unter den Hubots gibt es auch Exemplare, die sich von der menschlichen Zivilisation losgesagt haben und fernab von ihr leben. Sie sind mit ihrem Dasein als Eigentum der Menschen nicht zufrieden.
Zu dieser Spezies gehören Leo (Andreas Wilson), Mimi (Lisette Pagler) und Niska (Eva Röse). Sie sind „wilde“ Hubots, die für ihre eigenen Rechte und ihre Freiheit kämpfen. Sie sind täglich auf der Flucht vor der Polizei und ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Batterien elektrisch aufzuladen. Eines Nachts wird Mimi entführt und auf dem Schwarzmarkt an einen Menschen verkauft…

Über Einheitsbrei kann man sich bei *Real Humans* nun wirklich nicht beschweren, im Gegenteil, ich kann mich nicht erinnern, jemals auch nur einen ähnlichen Film oder eine ähnlich Serie gesehen zu haben. Von der Idee geht vielleicht noch *Universal Soldier* mit Dolph Lundgren und Jean-Claude van Damme in die Richtung, zumindest werden dort Leichen wiederbelebt, die sich aufladen müssen und ab und zu Flashbacks bekommen. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon.

Die Hubots sind reine Computer, welche teilweise echten Menschen nachempfunden sind und auch teilweise deren Erinnerungen eingespeist bekommen haben; soweit ich es mitbekommen habe, wird dieser Aspekt in der zweiten Staffel mehr betont. Der gewöhnliche Hobot erledigt die Hausarbeit und andere Jobs, um die echten Menschen zu entlasten.

Ein Gruppe von freien Hubots, welche auch mit einem freien Willen ausgestattet ist, kämpft nicht nur für das eigene Überleben, sondern auch für die Freiheit aller Hubots.

Die freien Hubots waren mir persönlich zu unsympathisch gespielt, als dass ich mit ihnen mitfiebern konnte und gerade auch die Anführerin war extrem abstoßend. Interessanter waren schon die Erzählstränge um Leo, der den freien Hubot Mimi wiederfinden möchte, und um eine schwedische Familie, in welcher Mimi / Anika dient. Aber über allen Erzählungen schwebt die Frage, wie menschlich man Maschinen gestalten sollte und ab wann sie Menschenrechte für sich beanspruchen können.

Fazit

Eine sehr starke Serie.

Darsteller: Andreas Wilson, Lisette Pagler, Pia Halvorsen, Johan Paulsen, Kåre Hedebrant
Regisseur(e): Harald Hamrell, Levan Akin
Komponist: Rickard Borggård
Künstler: John Virke, Ingrid Sjögren, Lars Lundström, Trolle Davidson, Rickard Krantz, Stefan Baron, Tommy Höglind, Ann-Christine Rolén, Annelie Wemstad, Henrik Widman, Linus Rosenqvist, Björn Kessler, Kicki Niemi, Gustav Wachtmeister
Format: Dolby, PAL
Sprache: Swedish (Dolby Digital 2.0 Stereo), Swedish (Dolby Digital 5.1), German (Dolby Digital 2.0 Stereo), German (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
Anzahl Disks: 3
FSK: Ages 16 and over
Studio: WVG Medien GmbH
Erscheinungstermin: 28. Juni 2013
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 600 Minuten

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