Mama

Im Zuge der Finanzkrise 2008 tötet ein Geschäftsmann namens Jeffrey seine Ehefrau und seine Geschäftspartner. Er flieht mit beiden Töchtern, wobei er in einem Wald einen Verkehrsunfall verursacht. Die zu diesem Zeitpunkt dreijährige Victoria und ihre einjährige Schwester Lilly überleben, ebenso ihr Vater. Sie begeben sich in eine abgeschiedene Hütte. Als er seine Kinder erschießen will, zerrt ihn eine Gestalt aus der Hütte. Die Kinder überleben.

Fünf Jahre später werden sie in verwildertem Zustand von 2 Männern gefunden, die der Onkel (Lucas) der Mädchen vor Jahren mit der Suche beauftragt hatte. Die Mädchen werden in eine Wohlfahrtsklinik gebracht, die von Dr. Gerald Dreyfuss geleitet wird. Dreyfuss versichert Lucas und seiner Lebensgefährtin Annabel, ihren Sorgerechtsantrag gegen die Großtante der Mädchen (Jean) zu unterstützen. Er ist von den Bildern fasziniert, die die Mädchen von einem mysteriösen Charakter namens „Mama“ angefertigt haben, mit welchem sie reden und spielen.

Mehr aus Wikipedia sollte man vor dem Sehen des Films nicht lesen.

Ich kann mir vorstellen, dass der Film im Kino sehr gut war. Ich habe schon öfters erlebt, dass Filme im Lichtspielhaus gruselig waren und zuhause gar keine Wirkung mehr entfalteten.

Der Grusel kommt in *Mama* auf leisen Sohlen daher, auch wenn es einen Schockeffekt gab, bei dem mir selbst die Fußsohlen noch kribbelten. Ansonsten ist es ein sehr klassischer Mysteryfilm mit Schatten, die schnell vorbei huschen, einem großen Haus mit flackenden Lichtern und eine sich ständig anziehende Suspenseschraube. Es gab nur ein Manko und das war *Mama* selbst, da der Geist einfach zu übertrieben war, um zumindest im Film Schrecken zu verbreiten. Auch das Ende war zu fantastisch und passte nicht zum Rest des Films.

Hervorragend waren die Schauspielerleistungen, vor allem die der Kinder.

Fazit

Old-School-Grusel, der zwar nicht langatmig war, aber dennoch ein wenig gedehnt wirkte. Das Ende passte gar nicht zum Film.

Darsteller: Jessica Chastain, Nikolaj Coster-Waldau, Megan Charpentier
Regisseur(e): Andres Muschietti
Komponist: Fernando Velazquez
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Russisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Griechisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Erscheinungstermin: 29. August 2013
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 96 Minuten

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