Evil Dead

Fünf Freunde ziehen sich auf ein entspanntes Wochenende in eine abgelegene Waldhütte zurück. Dort entdecken sie ein in Leder gebundenes Exemplar eines Buchs der Toten. Als einer von ihnen eine Textpassage laut vorliest, werden im Wald Dämonen geweckt. Zunächst scheint es, als würden die Fünf vom Wald selbst attackiert werden, dann tauchen die besessenen Toten auf. Am Ende ist nur noch ein Überlebender übrig, der sich erbittert zur Wehr setzt.

*Die MPAA hatte am Prüftag gute Laune, den selbst für US Verhältnisse dürfte die Kinofassung am oberen Limit des Erlaubbaren rangieren. Die Vielzahl von US Unrated Filmen sind jedenfalls viel milder. Man sollte nicht zu lange warten, denn die JK-Spio Bescheinigung hier in Deutschland grenzt schon an ein kleines Wunder. Ich tippe auf ein baldiges Index- oder Verbots-verfahren bis Ende 2013.*

*190.000 Liter Kunstblut*

*Evil Dead läutet eine neue Ära des Horrorfilms ein, ob man diese Art von Filmen nun schätzt oder nicht. Er ist nichts für Zartbesaitete und man sollte seine Psyche im Gleichgewicht haben, bevor man auf „Film starten“ drückt.*

Soweit die Amazon – Rezis, auf dem DVD-Cover wird noch angekündigt: *Der schockierenste Film. den du jemals sehen wirst*. Ich sage mal so: Bis zur 50. Minute fand ich den Film ganz lustig, danach haben die Splatterorgien nur noch gelangeweilt. Und das, obwohl ich zu den Zuschauern gehöre, denen Klassiker wie *Bis das Blut gefriert* und *Shining* Alpträume bereiten und die in der Fingerabschneide-Szene in *Der englische Patient* das Zimmer verlassen.

Vor allem die Logiklöcher sind wirklich lustig:

1.) Die seit Jahren verlassene Hütte im Wald hat Strom. Das kann man immerhin noch mit einem Generator erklären.
2.) In dem Buch, mit welchen man Dämonen entfesseln kann, steht: *Schreib es nicht nieder, sprich es nicht aus.* Ein effektivere Aufforderung etwas zu machen, indem man sagt, man solle es nicht tun, kann ich mir nicht vorstellen. Zumindest bei mir kann man sich sicher sein, dass ich genau dann alles daran setzten werden, genau das zu tun, weil meine Neugierde mir keine Ruhe lässt.
Warum das Buch nicht einfach verbrannt worden ist, erschließt sich mir nicht – außer, dass es dann keine Handlung gegeben hätte, die man hätte verfilmen können.

Es mag daran liegen, dass ich meine Filme auf einem 26-Zoll-Monitor sehe, aber die Ekeleffekte hielten sich im Grenzen. Einmal hatte ich einen Ekeleffekt, als der Dämon auf einem Opfer rumkaute, was allerdings daran lag, dass das Stückchen Gorgonzola, welches ich gerade aß, eine ähnliche Konsistenz gehabt haben dürfte. Ansonsten ist die Handlung einfach zu grotesk und überzogen, als dass sich Gruseleffekte entwickeln können.

Ansonsten gibt es altbekannte Versatzstücke, so gibt es schon bei *Bis das Blut gefriert* eine Szene, in welchem jemand mit dem Auto fliehen möchte, aber natürlich ganz unvermittelt eine Person auf dem Weg steht, was zu einem Unfall und verhinderter Flucht führt…

Fazit

*Bis das Blut gefriert* (1963) und *Shining* (2001) oder auch *Die Frau in Schwarz* (2012) waren deutlich gruseliger und spannender als dieser Film. Schade ums Geld, denn *Evil Dead* ist mit abstoßend und überzogen ganz gut beschrieben.

Also ich muss ganz ehrlich sagen, das war der schlechteste Horrorfilm den ich je gesehen habe… Er war weder gruselig noch schockierend… es war einfach nur widerwärtig. Diese übertriebenen Szenen, wo 20 Liter Blut aus dem Arm geschossen kamen und die danach einfach mal weiter gehen und tun als wäre nichts gewesen… Außerdem hat er sich sooooooo dermaßen in die länge gezogen… Dieser Film war eine absolute Enttäuschung… Ich hab den mit einer meiner besten Freundinnen geschaut, und die erschreckt sich wirklich schon wenn man sie hinten am rücken antippt, und sie saß da als würde sie sich eine Schnulze anschauen, total gelangweilt…
Die Handlung ist einfach mal in all dem Kunstblut untergegangen…
Naja also lange Rede kurzer Sinn, der Film ist meiner Meinung nach nicht empfehlenswert und absolut kein Horrorfilm sondern eher ein roter Vorhang wo ab und an ein paar dunkle Flecken, die die Handlung darstellen soll, ist.


Kommentar bei Movie Pilot

Darsteller: Jane Levy, Shiloh Fernandez, Lou Taylor Pucci
Regisseur(e): Fede Alvarez
Komponist: Roque Baños
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildseitenformat: 2.39:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Erscheinungstermin: 2. Oktober 2013
Produktionsjahr: 2013
Spieldauer: 88 Minuten

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