Der letzte Patriarch

Marzipanfabrikant Konrad Hansen will mehr Zeit für sich und seine dritte Ehefrau, die deutlich jüngere Valerie.

Völlig überraschend übergibt er die Führung der Firma seinem jüngsten Sohn Lars und übergeht dabei den pflichtbewussten Sven, der sich seit je her für den Betrieb aufopferte.

Als Lars‘ hochtrabende Expansionspläne nach China zu scheitern drohen, nimmt Konrad wieder das Heft in die Hand, denn er ist der letzte Patriarch.

In China kämpft Hansen gegen Produktpiraten, die den Bestand seines Firmenimperiums gefährden.

Mit Hilfe eines fähigen Journalisten spürt Konrad seinen Widersacher auf und erlebt dabei eine herbe Überraschung: Der Leiter der illegalen Fabrik, die das gefälschte Hansen Marzipan zu Schleuderpreisen auf den Markt wirft, handelt aus persönlichen Motiven, um sich an Konrad zu rächen.

Als Konrad in dieser angespannten Situation einen unverhofften Schicksalsschlag hinnehmen muss, gerät der Patriarch ins Wanken.

Die Rolle des schroffen, aber menschlichen Unternehmers wurde Mario Adorf, der am 8. September seinen 80. Geburtstag feiert, auf den Leib geschrieben. Adorf zieht alle Register seines schauspielerischen Könnens.

Das zweiteilige Familiendrama um eine Marzipandynastie, in Lübeck und Asien gedreht, ist auch in den weiteren Rollen glänzend besetzt mit Hannelore Elsner, Julia Richter, Max Urlacher, Heio von Stetten, Kai Scheve, Tina Bordihn und Ursula Karven.

Das Erste

Kurz vorm Unzumutbaren war der Zweiteiler angesiedelt. Eindeutige, schablonenhafte Charaktere, welche seelenlos agieren. Selbst als ein Sohn stirbt, irritiert dies die Familie nicht lange, Iris Berben als Gutmensch Ruth ging mir einfach nur auf die Nerven.

Fazit:

Unglaublich langweilig, behäbig und bedeutungslos.

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