Inception

Inhalt: Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvollen und gefährlichen Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist – während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte.

Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte Inception. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.

Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Ein Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen.

Filmstarts

Nolan präsentiert sich als fairer Regie-Sportsmann. Rund eine Stunde lang erklärt er sorgsam die Regeln seines „Inception“-Universums zwischen Traum und Realität. Ob diese allesamt logisch sind, spielt überhaupt keine Rolle – Nolan gibt seine Prämisse vor und fertig. Wer gedanklich aussteigen möchte, hat nun die letzte Chance. Denn danach gibt es kein Zurück mehr. Das Werk entwickelt in der Folge einen unwiderstehlichen, fast magischen Sog, der den Betrachter hemmungslos in den Film hineinzieht. Traumebene um Traumebene steigen die Protagonisten hinab in die Unterwelt der Gedanken. Je tiefer es abwärts geht, desto instabiler und lebensbedrohlicher wird das Konstrukt. Es ist nahezu unmöglich, alle Detail in sich aufzusaugen. Traum und Wirklichkeit verschwimmen zusehends, aber wer das Prinzip erst einmal verstanden hat, darf sich staunend durch die Bilderflut tragen lassen. Nolan fordert sein Publikum über die Länge von zweieinhalb Stunden permanent intellektuell heraus, die Welt von „Inception“ zu entschlüsseln. Und das ist ein wahrhaft höllisches Vergnügen.
Filmstarts Kritik

Ich glaube, ich habe noch nie einen so guten Film gesehen.
Intelligent, Mainstream – genauso stelle ich mir Kino vor. Ich hatte ein wenig Angst, nachdem mir von mehreren Seiten gesagt worden ist, dass man ganz genau aufpassen müsste, wer was wo sagt. Das stimmte auch, jedoch kamen mir die drei Stunden gerade richtig vor.
Ein wenig Probleme hatte ich, die Ereignisse auf Level 2 mit Level 3 zu verbinden, während 1 und 2 bzw. 1 und 3 (und später 4) kein Problem darstellten.
Ich werde mir den Film auf jeden Fall noch mal auf DVD ansehen, finde aber, man sollte ihn vor unbedingt im Kino gesehen haben.
Schön auch, dass das Ende durchaus Raum für Interpretationen liefert, es gibt Berichte, dass der Kreisel nach dem Abspann umfällt. Ich persönlich habe nichts gehört, entweder gibt es zwei Enden oder der Vorführer hat den Abspann abgewürgt.
Mir persönlich kam es so vor, als würde der Film im Traum enden, da der Großvater der Kinder dem Onkel sehr ähnlich sah.

Büchereule
NEVER WAKE UP: THE MEANING AND SECRET OF INCEPTION
There is only one Inception in the film and it’s Cobb’s.
Inception: Interpretationen und Spekulationen (Spoiler)
What If Inception Were Analyzed By Dream Experts?
Inception


Bzgl. Ende: Folgende Infos schwirren durchs Internet …

Die Kinder würden am Ende andere Kleidung tragen als in den vorhergehenden Träumen (behauptet der Costume Designer in einem Interview). Außerdem würde Cobb in all seinen Träumen seinen Ehering (sein Totem) tragen und am Ende des Films nicht. Beides ist mir persönlich jedoch nicht aufgefallen.

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Ein Gedanke zu “Inception

  1. Gut getroffen, die Rezension. Auch ich bin mit dem Gefühl aus dem Kino gegangen, etwas einmaliges gesehen zu haben: Mainstreamkino, das intellektuell anspruchsvoll und geradezu komplex ist, und das trotzdem hervorragend unterhält. „Inception“ ist garantiert einer der besten Filme der letzten Jahre. Den werde ich mir auf jeden Fall auch auf DVD zulegen.

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