Emmas Glück

Emma ist Schweinezüchterin auf einem heruntergekommenen Hof. Max ist ein todkranker Autoverkäufer, dem nur noch wenige Wochen zum Leben bleiben. Als das Schicksal sie zusammenführt, erleben sie einige ihrer glücklichsten Tage, wenn auch nur für kurze Zeit.

Die lebenslustige Emma lebt völlig allein als Schweinezüchterin auf dem heruntergekommenen und hoffnungslos verschuldeten Hof ihrer Familie. Sie behandelt ihre Schweine liebevoll bis zum letzten Tag und schlachtet sie auf ihre ganz eigene, zärtliche Art. Max ist Autoverkäufer, ebenfalls allein und hat öfter Magenschmerzen.
Beim Arzt erfährt er, dass sein Leben auf der Kippe steht und er nur noch wenige Wochen zu leben hat. In einer Kurzschlussreaktion klaut er das Geld seines einzigen Freundes, bucht einen Flug und will nur noch weit weg. Nachdem Max auf der Flucht mit dem Jaguar aus einer Kurve fliegt und auf Emmas Hof landet, erkennt er nach und nach, dass wahres Glück viel näher liegen kann …

Ein wunderschöner Film – lustig, traurig, berührend. Und das Oberbergische Land ist einfach ein Traum – glücklich, wer dort leben kann, ich würde so gerne auf einem einsamen Hof in einer solchen Gegend leben.

Dieser Film ist dennoch nicht traurig, sondern komisch, nicht kitschig, sondern anrührend, nicht langweilig, sondern bewegend … Emmas Glück macht glücklich !!!

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„Emmas Glück“ basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Claudia Schreiber, die auch das Drehbuch zum Film verfasste. Regisseur Sven Taddicken hat diesen liebevoll-skurrilen Text mit großer visueller Kraft und schauspielerischer Idealbesetzung in Szene gesetzt. „Emmas Glück“ wurde mit Auszeichnungen überhäuft und erhielt unter anderem den Preis in Gold der Gilde deutscher Filmkunsttheater, den Preis für den besten Film und das beste Drehbuch beim Internationalen Filmfestival von Hampton, den großen Preis als bester Film beim Internationalen Liebesfilmfestival in Mons sowie beim Internationalen Filmfestival von Valenciennes. Außerdem wurden Hauptdarsteller Jördis Triebel und Jürgen Vogel für ihre Leistung mehrfach ausgezeichnet: Jürgen Vogel erhielt beim Bayerischen Filmpreis den Darstellerpreis und Jördis Triebel wurde unter anderem als beste Schauspielerin mit dem Nachwuchspreis beim Filmfest München sowie als beste Darstellerin in Mons und Valenciennes ausgezeichnet. Auch im Kino war Sven Taddickens Film sehr erfolgreich und wurde dort von über 350.000 Zuschauern gesehen.
Sven Taddicken wurde 1974 in Hamburg geboren und studierte Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Bereits während seines Studiums erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so den Kurzfilmpreis des Filmfests Dresden für „El Cordobés“ und den Deutschen Kurzfilmpreis für „Einfach so bleiben“. Sein Kurzfilm „Schäfchen zählen“ wurde im Jahre 2000 für einen Studenten-Oscar nominiert. Nach seinen mehrfach prämierten Spielfilmen „Mein Bruder, der Vampir“, seiner Episode in der ARTE-Koproduktion „Berlin – 1.Mai“ (2006, am 15. Mai 2010 um 22.00 Uhr bei ARTE) und „Emmas Glück“ kam 2009 sein Spielfilm „Zwölf Meter ohne Kopf“ in die Kinos.
Nach ihrem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch war Jördis Triebel 2002 Ensemblemitglied am Bremer Theater, wo sie in unterschiedlichsten Hauptrollen Publikum und Kritik begeisterte. Bereits nach ihrer ersten Spielzeit erhielt sie dort den begehrten Kurt-Hübner-Preis. Nach mehreren Fernsehrollen – unter anderem in „Wolffs Revier“ – war „Emmas Glück“ ihr erster Kinofilm. Seitdem war Jördis Triebel unter anderem in Sönke Wortmanns „Die Päpstin“ (2009) zu sehen.
Jürgen Vogel wurde 1968 in Hamburg geboren. Im Alter von 16 Jahren wurde er für den Film „Kinder aus Stein“ (1984) entdeckt. Bereits für seine zweite Filmrolle in „Rosamunde“ (1988) erhielt er den Bayerischen Filmpreis. Der Durchbruch gelang ihm 1992 mit Sönke Wortmanns Film „Kleine Haie“. Während seiner Karriere erhielt Jürgen Vogel praktisch jeden in Deutschland vergebenen Film- oder Fernsehpreis mindestens einmal. Sein Dreifach-Engagement als Koproduzent, Hauptdarsteller und Koautor bei Matthias Glasners „Der freie Wille“ (2006) wurde bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die Beste künstlerische Gesamtleistung ausgezeichnet. In letzter Zeit war Jürgen Vogel unter anderem in Dennis Gansels „Die Welle“ (2008), Maximilian Erlenweins ARTE-koproduziertem Spielfilm „Schwerkraft“ (2009) und Matti Geschonnecks Adaption von Torsten Schulz‘ Novelle „Boxhagener Platz“ (2010) zu sehen.

Arte

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