Der Kaiser und sein Attentäter

Aus der Amazon.de-Redaktion
230 vor Christi: Ying Zheng, der König von Quin, will die sieben Königreiche, die mit ihren Machtkämpfen das Land seit 550 Jahren in blutiges Chaos gestürzt haben, vereinen und dem chinesischen Volk Frieden zu schenken. Ihn treibt die Vision seiner Ahnen an, ein vereintes Kaiserreich unter der Herrschaft von Quin zu schaffen. Doch um sein Ziel zu verwirklichen geht Ying Zheng noch brutaler und grausamer vor als seine Gegner. Nur seine Konkubine Zhao glaubt an ihn und plant ein Komplott, um den Prinzen von Yan, einen seiner schärfsten Konkurrenten, auszuschalten. Erst als Zhao mit eigenen Augen das Leid und das Elend sieht, das Ying Zheng über das chinesische Volk bringt, wendet sie sich im Widerstreit der Gefühle gegen ihn: Sie setzt den Attentäter Jing Ke auf ihn an — und verliebt sich in den legendären Auftragsmörder. Dieser hat sich eigentlich aus dem Geschäft des Mordens zurückgezogen, um seinen Leben einen Sinn zu geben. Doch nun muss Jing Ke erkennen, dass er nicht unbeteiligt bleiben kann, da seine Welt bedroht wird.

Chen Kaiges (Lebewohl, meine Konkubine, Verführerischer Mond) momumentales Historienepos beeindruckt durch brillante Schlachtengemälde, feinfühlig inszeniertes Kammerspiel sowie die prunkvolle Ausstattung. Seine ausgezeichneten Darsteller — Chinas Superstar Gong Li in der Rolle der Zhao und auch Chen Kaige selbst als Premierminister am Hof des Kaisers — verleihen der Geschichte um Macht und Moral, die nicht nur im alten China ihre Gültigkeit hat, shakespearehafte Qualitäten. Die Tragödie um die Geburtsstunde des Reiches der Mitte gilt als der teuerste chinesische Film aller Zeiten. Im deutschen Kino lief das stolze 160 Minuten lange Historienepos zu Unrecht fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es gilt eine kleine Kostbarkeit zu entdecken, mit der Chen Kaige der Geschichte seines Heimatlandes ein eindrucksvolles visuelles Denkmal setzt.

Endlich mal wieder ein Film, der mir gefallen hat.
Ich mag solche epischen Filme einfach und auch wenn mich die Kultur Asiens (vor allem Chinas und Japans) nicht wirklich interessiert, so war es durchaus ein interessanter Ausflug in die Geschichte. Zudem war der Film großartig fotographiert.

# Darsteller: Gong Li, Zhang Fengyi, Li Xuejian
# Regisseur(e): Chen Kaige
# Komponist: Zhao Jiping
# Format: Dolby, PAL, Surround Sound
# Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Mandarin (Dolby Digital 5.1)
# Untertitel: Deutsch
# Region: Region 2
# Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# Studio: Ufa/DVD
# Erscheinungstermin: 5. Januar 2004
# Produktionsjahr: 1999
# Spieldauer: 163 Minuten

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