A Tale of Two Sisters

Nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt kommen die beiden Schwestern Su-mi (Su-jeong Lim) und Su- yeon (Geun-yeong Mun) wieder in ihr Elternhaus zurück. Dort werden sie von ihrem überforderten Vater (Kap-su Kim) und der anfangs aufdringlichen und überdrehten Stiefmutter (Jung-ah Yum) empfangen. Während die jüngere der beiden Schwestern verängstig ist und wenig von sich gibt, hat Su-mi nur vorwurfsvolle und anklagende Worte für ihren Vater und dessen neue Frau an seiner Seite übrig. Auch diese macht aus ihrer Antipathie für die beiden Mädchen keinen Hehl. Doch was hat sich in der zerrütteten Familie zugetragen? Welche Geheimnisse birgt das unheimliche Haus und was hat es mit dem Schrank, vor dem sich Su-yeon so fürchtet, auf sich?

„Am liebsten würdest du alles vergessen. Alles vergessen. Aber du weißt, dass wirst du niemals können. Es wird dich immer verfolgen.“

Zu Beginn wähnt man sich noch in einem typischen Genrebeitrag à la „Ringu“, doch im Laufe des Films stellt sich heraus, dass die Horrorelemente nur ein Bestandteil eines Psycho-Dramas im Familienkreise sind, das bei Zeiten gar lyncheske Züge annimmt. Dabei verschwimmen unterschiedliche Wahrnehmungsbilder, so dass die bisherige Realität zu einem Zerrbild verkommt. Trotz des ruhigen Verlaufs der Ereignisse ist stets eine knisternde, gespannte Atmosphäre gegeben, die selbst alltäglichen Dingen etwas Unheilvolles gibt. Hier gehen Schrecken und Melancholie, Horror und Familiendrama Hand in Hand und werden in eleganter Optik und teils überraschenden Kameraeinstellungen transportiert.

Filmstarts

Langsam sollte ich mir darüber Gedanken machen, warum ich alle Filme schlecht finde, die von der Kritik gelobt werden.

Es gibt ganz am Anfang einen einzigen Hinweis für den Zuschauer, dass das Thema Schizophrenie behandelt wird: Als nach der Aufforderung *Steig aus* zwei Mädchen aus dem Wagen steigen, was auch leicht für einen Übersetzungsfehler gehalten werden kann.
Ansonsten war der Film nur wirr und zum vollständigen Verständnis gibt es nur eine Möglichkeit: Wikipedia lesen und noch einmal sehen. Sicherlich gibt es Filme wie Memento, bei denen man aufpassen muß und auch beim letzten Sherlock Holmes bin ich mehrmals in die Falle des Regisseurs gelaufen – aber das war alles verständlich.
Auch als Horror-Film – und ich bin wirklich nichts gewohnt – ist der Film ein Rohrkrepierer.

Fazit:
Mir hat es nicht gefallen.

Deutscher Titel A Tale of Two Sisters
Originaltitel Janghwa, Hongryeon
Produktionsland Südkorea
Originalsprache Koreanisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 110 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Kim Ji-woon
Drehbuch Kim Ji-woon
Produktion Cineclick Asia
Big Blue Film
Musik Lee Byung-woo
Kamera Lee Mo-gae
Schnitt Lee Hyeon-mi
Besetzung

* Im Su-jeong: Su-mi
* Moon Geun-yeong: Su-yeon
* Yeom Jeong-ah: Stiefmutter
* Kim Kap-soo: Vater

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