Der letzte Mohikaner

Auf wildromantische und unglaublich spannende Art und Weise machte Michael Manns Verfilmung von James Fenimore Coopers Roman Daniel Day-Lewis mit seiner schwellenden Brust und der wehenden Mähne zu einem neuen Frauenschwarm. Als Hawkeye spielt er einen amerikanischen Siedler, der von Mohikanern aufgezogen wurde und nun als Kundschafter für die britische Armee im Norden des Staats New York herangezogen wird. Die Briten geraten im Konflikt mit den Franzosen und deren indianischen Verbündeten ins Hintertreffen. Das Ehrenwort, das den Briten auf freien Abzug aus ihrem umzingelten Camp gegeben wurde, wird jedoch gebrochen, als eine Gruppe von abtrünnigen Indianern sie auf dem Rückzug attackiert. Michael Mann zeigt die Brutalität jener Zeit beim Kampf Mann gegen Mann in unglaublichen Kampfszenen. Aber er bringt auch Romantik in den Film ein, als sich die Gefühle zwischen Daniel Day-Lewis und Madeleine Stowe entwickeln. Das Ende ist erstaunlich: Es besteht aus einer langen, nahezu wortlosen Sequenz voller Kämpfen und Verlusten. Allgemein liefern alle Darsteller eine überzeugende Vorstellung, speziell Russell Means als Chingachgook und Wes Studi als der böse Magua.

Die Landschaftsaufnahmen und der Soundtrack gehören zu dem besten, was ich in der Kombination sehen durfte.

Neben der detaillierten Darstellung der Landschaften und Wälder der Neuenglandstaaten (gedreht wurde allerdings ausschließlich in North Carolina) sowie der Soundkulisse wurde vor allem die Leistung des Hauptdarstellers Daniel Day-Lewis gelobt.

Wikipedia

Mehr gibt es zu dem Film nicht zu sagen, bis man einmal verstanden hat, warum die Engländer verraten wurden und wie alles zusammenhängt, ist der halbe Film rum.

Summa a summarum verpasst Michael Mann dem gediegenen Abenteuergenre eine packende Blutauffrischung. „Der letzte Mohikaner“ ist kraftvoll, mitreißend, energisch und nichtsdestotrotz irgendwie doch schön altmodisch-wildromantisch

Filmstarts

Das mag sicherlich stimmen und gerade ab der zweiten Hälfte wurde der Soundtrack auch immer besser und kraftvoller, ohne den wäre der Film für mich komplett abgestürzt – wirklich berührt hat er mich ohnehin nicht, sieht man vom Ende ab, welches für die ganze Zeit entschuldigt hat:

Der shot-down am Ende des Filmes ist der Beste, an den ich mich erinnern kann. Realistik, Dramatik, Tempo, Rythmus, die Musik, alles sitzt. Die Züge des Tragischen schweben unaufdringlich im Hintergrund: Ein Hauch von Schimmelreiter, die Angst um die Familie, das Bewußtsein der Sterblichkeit – oder, in anderen Worten, es ist einfach packend.

Amazon-Kritik

# Darsteller: Daniel Day-Lewis, Madeleine Stowe, Russell Means
# Regisseur(e): Michael Mann
# Komponist: Trevor Jones, Randy Edelman
# Format: Dolby, PAL, Surround Sound
# Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
# Untertitel: Deutsch, Englisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Dänisch, Isländisch, Italienisch
# Region: Region 2
# Bildseitenformat: 16:9
# Anzahl Disks: 1
# FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
# Studio: Warner Home Video – DVD
# Erscheinungstermin: 25. Oktober 2001
# Produktionsjahr: 1992
# Spieldauer: 108 Minuten

mohi

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