Jede Sekunde zählt – The Guardian

Aus der Amazon.de-Redaktion
The Guardian liefert angenehme Unterhaltung durch eine Mischung aus altbekannten Hollywood-Regeln und guter, altmodischer Starpower. Dieses zwar vorhersehbare, aber gut gemachte Drama ehrt die Männer und Frauen, die für die amerikanische Küstenwache als Rettungsschwimmer arbeiten und ist ein Vorzeigeobjekt für Kevin Costner und Ashton Kutcher, die ihre formelhaften Rollen mit Tiefe und Dimension versehen. Eigentlich ist das wie Top Gun für die Küstenwache: Costner spielt einen legendären Retter, der von einer vergangenen Tragödie und dem bevorstehenden Zusammenbruch seiner Ehe heimgesucht wird, und Kutcher ist der motivierte Neuling, dessen Draufgängertum auf die Probe gestellt wird, als Costner einen achtzehnmonatigen, knallharten Grundlagenkurs übernimmt, bei dem eine fünfzigprozentige Durchfallquote dafür sorgt, dass nur die Besten durchkommen. In Ron L. Brinkerhoffs Drehbuch gibt es nicht viel Einfallsreiches, aber es ist intelligent geschrieben und gut inszeniert (vom Regisseur von Auf der Flucht, Andrew Davis), und es zeigt, wie der in die Jahre gekommene Veteran und der schwierige, aber talentierte Auszubildende gegenseitigen Respekt aufbauen, während sie mit den Traumata von Unfällen fertig werden, welche sie als einzige Überlebende zurückließen – gequält von Selbstzweifeln und Schuld. The Guardian ist mit 137 Minuten vielleicht ein wenig lang geraten, wirkt aber nie langweilig aufgrund der Unterstützung durch gute Nebendarsteller wie Neal McDonough, John Heard, Sela Ward und Clancy Brown, und eine romantische Nebenhandlung (in der Kutcher um eine Lehrerin wirbt, die von Melissa Sagemiller gespielt wird) verbindet sich gut mit spannenden Seerettungssequenzen, in denen Computereffekte mit Aufnahmen verbunden werden, welche in einem 3.000.000-Liter-Wassertank gedreht wurden. Musikfans werden den tollen Auftritt der bekannten Sängerin Bonnie Bramlett begrüßen, die die Besitzerin eines Jazz- und Bluesclubs in der Nähe des Trainingslagers spielt, wo “The Guardian” ein weiteres Merkmal dieses Genres präsentiert: die Kneipenschlägerei. Obwohl der Hurrikan Katrina verhinderte, dass The Guardian 2005 in New Orleans gedreht werden konnte, verdeutlichen Originalaufnahmen während der Endtitel, dass die Küstenwache während der Aufräumarbeiten nach Katrina unerlässlich war, und dieses spannende Drama erweist jenen Menschen die längst überfällige Ehre, die ihr Leben aufs Spiel setzen, damit – gemäß dem Motto der Küstenwache – „andere überleben“.

Typisch amerikanischer Heldenepos a`la Top Gun – damit ist der Film hinreichend beschrieben. Es war zwar sehr unterhaltsam zu sehen und die Bilder müssen im Kino großartig gewirkt haben, aber wirklich muß man die Schüler-wächst – über – den – Lehrer – hinaus – Film nicht unbedingt; dieser muß natürlich ein gebrochener Held sein.

Fazit:
Tolle Bilder und sehr gute Unterhaltung, aber mehr nicht.

  • Darsteller: Kevin Costner, Ashton Kutcher, Melissa Sagemiller
  • Regisseur(e): Andrew Davis
  • Komponist: Trevor Rabin
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Französisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Ungarisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Tschechisch (Dolby Digital 2.0), Türkisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Portugiesisch, Niederländisch, Tschechisch, Ungarisch, Türkisch, Arabisch, Kroatisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 1. März 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 132 Minuten

Filmstarts


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