Die Bourne Identität

Aus der Amazon.de-Redaktion
Frei auf Robert Ludlums Bestseller von 1980 basierend, beginnt Die Bourne Identität rasant und verliert nie an Tempo. Der rätselhafte Plot dreht in Zürich auf, wo der an Amnesie leidende Jason Bourne (Matt Damon), der weder seinen Namen, noch seinen Beruf oder seinen Auftrag kennt, eine mittellose deutsche Touristin (Franka Potente aus Lola rennt) dazu überredet, ihm zu helfen, das rätselhafte Puzzle um seine Identität zu lösen. Nachdem Bournes CIA-Vorgesetzter (Chris Cooper) Killer losschickt, um ihn zu töten und seine fehlgeschlagene Mission zu vertuschen, greift dieser auf seine tödlichen Kenntnisse zurück und hinterlässt auf dem Weg von der Schweiz nach Paris eine Spur von Leichen.

Regisseur Doug Liman setzt Ludlums komplexe literarische Vorgabe mit zielsicherem Geschick für Charakterdetails um und verbindet gekonnt die atemberaubende Action mit der sowohl humorvollen als auch erregenden Chemie zwischen Damon und Potente. Bereits 1988 als TV-Film mit Richard Chamberlain verfilmt, profitiert Die Bourne Identität diesmal vom großen Talent zweier aufstrebender Stars und bietet intelligente und massengerechte Unterhaltung von Anfang bis Ende.

Der Film ist einfach nur langweilig und unglaubwürdig – jemand kennt nicht seine Identität, kann aber komplizierte Agententätigkeiten ausführen. Dazu kommt, dass Matt Damon mit seinem Milchgesicht keinerlei Härte ausstrahlt, wie z.B Daniel Craig in Bond.

Mehr als ordentliche Actioneffekte und eine spannende Jagd habe ich nicht erwartet, aber das Ergebnis schlägt einfach alles: Ein Milchbart, dem man den großen Mantel einer gereiften Persönlichkeit überstülpen wollte – und seine Teenie-Braut, an deren Stelle man auch einen Kleiderständer hätte verwenden können. Peinlich, langweilig und so erbärmlich, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe. Was für eine Verschwendung von Lebenszeit. Wenigstens musste Altmeister Robert Ludlum diese Verhöhnung nicht mehr miterleben.

Der Rezensent hat es erfasst, mehr ist nicht hinzuzufügen. Einzig der Geheimdienst-Koordinator wirkt in dem Machwerk glaubwürdig.

  • Darsteller: Matt Damon, Franka Potente, Chris Cooper
  • Regisseur(e): Doug Liman
  • Komponist: John Powell
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 1. Mai 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 114 Minuten

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