Kaltes Land

Josy (Charlize Theron) ist als Tochter eines Minenarbeiters in Minnesota aufgewachsen. Nach einer gescheiterten Ehe mit einem brutalen Trinker kehrt sie mit den zwei Kindern erstmal in ihr Elternhaus zurück. Von ihren Eltern kritisch beäugt, möchte sie endlich ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nimmt einen Job in der Mine an. Gemeinsam mit Freundin und Kollegin Glory (Francis McDormand) stellt sie sich dem rauen Berufsalltag. Die männlichen Kollegen verachten die Frauen zum größten Teil und spielen ihnen übel und primitiv mit. Vor allem Josy und die hübsche Sherry (Michelle Monaghan) haben es nicht leicht. Obwohl Josy mit der Verachtung nicht klar kommt, behält sie den Job, weil er ihr das höchste Einkommen und die Aussicht auf eine selbständige Familie bietet. Jede Beschwerde bei Vorgesetzten oder Kollegen wird von den Männern unter der Führung ihres alten Schulfreundes Bobby (Jeremy Renner) mit noch härteren Sprüchen und Übergriffen beantwortet. Unterstützung findet sie nur bei Glory und deren Freund Kyle (Sean Bean), der für Josys Sohn Sammy (Thomas Curtis) zum Ansprechpartner wird.
Die Probleme vervielfachen sich, als die Minenarbeiter Josy öffentlich als frivoles Miststück, das jedem Kollegen hinterher steigt, darstellen. Als sie die Demütigung und Angst nicht mehr erträgt, kündigt sie und strebt mit dem Anwalt und Ex-Eishockey-Profi Bill (Woody Harrelson) einen Prozess wegen sexueller Belästigung gegen die Minenfirma an. Der Vorstand schlägt mit harten Bandagen zurück und zerrt unschöne Details über Josys Vergangenheit an die Öffentlichkeit. Um vor Gericht eine Chance zu haben, braucht die engagierte Frau die Unterstützung ihrer Kolleginnen als Zeugen. Aber die eingeschüchterten Frauen haben keine Lust, sich mit den mächtigen Bossen anzulegen und über diesem Konflikt ihren eigenen Arbeitsplatz zu gefährden.

Filmstarts

Die begeisterte Kritiken auf Amazon kann ich nicht nachvollziehen: Eine Frau meint in einer klassischen Männerdömäne (Eisenmine) arbeiten zu müssen und wundert sich, dass diese darüber nicht begeistert sind und sie vertreiben wollen. Das ist ungefähr so verwunderlich wie eine Vergewaltigung nachts im Stadtparkt – sie hat es darauf angelegt und verloren.
Das Bergarbeiter nicht unbedingt für ihre feinen Sitten bekannt und Emazipation drückt sich dadurch aus, dass man es ihnen gleich tut und das Bier ebenfalls dirket aus der Flasche trinkt.
Ein Kollegin wird samt Dixie-Toilette umgeschmissen, Beleidigungen werden mit Kot an an die Wände geschmiert, dann kommt es zur sexuellen Belästigung – wer sich in Gefahr begibt, kommt eben darin um.
Wobei es – wenn auch nicht ganz so drastisch – sicherlich auch nicht gerne gesehen wird, wenn ein einzelner Mann unter lauter Frauen in einem typischen Frauenberuf arbeitet, irgendwo sollte man sich auch in sein Schicksal fügen können.

Der Film ist daher überflüssig wie ein Kropf, ich war froh, als der Film zu Ende war und mit ihm die Langeweile.

# Darsteller: Charlize Theron, Elle Peterson, Thomas Curtis
# Regisseur(e): Niki Caro
# Komponist: Gustavo Santaolalla
# Format: Dolby, PAL, Surround Sound
# Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
# Untertitel: Deutsch, Englisch
# Region: Region 2
# Bildseitenformat: 16:9
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# Studio: Warner Home Video – DVD
# Erscheinungstermin: 9. Juni 2006
# Produktionsjahr: 2005
# Spieldauer: 121 Minuten

Wikipedia
Celluloid-Dreams

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