The dark knight

Schon seit der Schlussszene von „Batman Begins“ ist klar, dass es Bruce Wayne alias Batman (Christian Bale) diesmal mit dem Joker (Heath Ledger) als Widersacher zu tun haben wird. Und dieser wird gleich zu Beginn furios eingeführt. Mit manipulativem Geschick und viel Kalkül spielt er seine allesamt als Clowns verkleideten Komplizen während eines Bankraubs gegeneinander aus. Erst als alle sich gegenseitig umgebracht haben, gibt er sich selbst zu erkennen und macht sich als einziger Überlebender mit dem Geld davon, ohne dieses jedoch für sich selbst verwenden zu wollen. Das geklaute Geld gehört den durch Batman ohnehin in die Enge getriebenen Unterwelt-Bossen von Gotham City. Die von Salvatore Maroni (Eric Roberts) angeführten Mobster haben fortan keine andere Wahl, als mit dem Joker zusammen zu arbeiten. Auf eine weitere Einführung oder sogar eine Ursprungsgeschichte des Jokers, wie sie Batman in „Batman Begins“ bekommen hat, wurde bewusst verzichtet.

Filmstarts

Eigentlich hätte der Film *Joker* heißen sollen. Es ist Joker, der agiert, Batman und Polizei reagieren lediglich. Die schauspielerische Leitung Heath Ledgers ist hervorragend, leider läuft die engliche Fassung so spät, dass ich mir die deutsche ansehen mußte.

Ansonsten war das Cinestar, wie üblich, viel zu laut. Selbst meine schwerhörige Großmutter, hätte sich über die Lautstärke vermutlich beklagt. Ich liebe THX, aber wenn es nur noch laut ist, und man gar nicht mehr hört, von wo die Geräusche mehr kommen, ist der Sinn verfehlt.

Der Film an sich war sehr gut. Er war nur zu lang, immer wenn ich dachte, es wäre Schluß und käme zu Ruhe, ging es wie in einer Achterbahn wieder hinauf.
Unlogisch war die Entwicklung des Staatsanwaltes Dent / Two-Face:
Er war bis zu dem Brand ein Verfechter des Guten. Nach dem Tod seiner Geliebten mutiert er ins Gegenteil. Das ging selbst für eine Comic-Verfilmung ein wenig zu schnell.

Insegsamt ein überraschend philosophischer Film mit Logiklöchern.

Wikipedia

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