Archiv für die Kategorie ‘Agententhriller’
13 Rue Madeleine
Acht Blickwinkel
Im spanischen Salamanca ratifizieren 150 Staaten auf Initiative der USA ein Abkommen zur Terrorbekämpfung. Doch bei einer öffentlichen Kundgebung mit Volksfest-Charakter passiert das Unfassbare. Der amerikanische Präsident Ashton (William Hurt) wird von zwei Schüssen niedergestreckt und die Stadt kurze Zeit später von zwei Explosionen erschüttert. Die erste Bombe detoniert abseits des Politgipfels und scheint das eigentliche Ziel verfehlt zu haben, doch die zweite zerfetzt die Tribüne, auf dem sich eben noch die Staatsmänner aus aller Welt die Klinke in die Hand gaben. Panisch fliegen die Überlebenden des Anschlags vom Ort des Geschehens. Und in mitten des vorherrschenden Chaos versuchen die beiden Secret-Service-Agenten Thomas Barnes (Dennis Quaid) und Kent Taylor (Matthew Fox) die Attentäter ausfindig zu machen.
Der Film hätte richtig gut sein können, was leider in der ganzen Action untergeht. Ich habe wirklich gut aufgepasst, aber mir ist immer noch nicht klar, wie der ganze Anschlag abgelaufen ist, welche Funktion der Personenschützer des Bürgermeisters hatte ect., es gab einfach zuviele Personen, welche ich in der Geschwindigkeit nicht unterbringen konnte. Schade – ich mag Bücher / Filme, welche aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt werden.
Fazit:
Leider verschenktes Potential.
- Darsteller: Dennis Quaid, Matthew Fox, Forest Whitaker
- Regisseur(e): Pete Travis
- Komponist: Atli Örvarsson
- Format: Dolby, PAL, Surround Sound
- Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
- Region: Region 2
- Bildseitenformat: 16:9
- FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
- Studio: Sony Pictures Home Entertainment
- Erscheinungstermin: 21. August 2008
- Produktionsjahr: 2007
- Spieldauer: 86 Minuten

Die Bourne Identität
Aus der Amazon.de-Redaktion
Frei auf Robert Ludlums Bestseller von 1980 basierend, beginnt Die Bourne Identität rasant und verliert nie an Tempo. Der rätselhafte Plot dreht in Zürich auf, wo der an Amnesie leidende Jason Bourne (Matt Damon), der weder seinen Namen, noch seinen Beruf oder seinen Auftrag kennt, eine mittellose deutsche Touristin (Franka Potente aus Lola rennt) dazu überredet, ihm zu helfen, das rätselhafte Puzzle um seine Identität zu lösen. Nachdem Bournes CIA-Vorgesetzter (Chris Cooper) Killer losschickt, um ihn zu töten und seine fehlgeschlagene Mission zu vertuschen, greift dieser auf seine tödlichen Kenntnisse zurück und hinterlässt auf dem Weg von der Schweiz nach Paris eine Spur von Leichen.Regisseur Doug Liman setzt Ludlums komplexe literarische Vorgabe mit zielsicherem Geschick für Charakterdetails um und verbindet gekonnt die atemberaubende Action mit der sowohl humorvollen als auch erregenden Chemie zwischen Damon und Potente. Bereits 1988 als TV-Film mit Richard Chamberlain verfilmt, profitiert Die Bourne Identität diesmal vom großen Talent zweier aufstrebender Stars und bietet intelligente und massengerechte Unterhaltung von Anfang bis Ende.
Der Film ist einfach nur langweilig und unglaubwürdig – jemand kennt nicht seine Identität, kann aber komplizierte Agententätigkeiten ausführen. Dazu kommt, dass Matt Damon mit seinem Milchgesicht keinerlei Härte ausstrahlt, wie z.B Daniel Craig in Bond.
Mehr als ordentliche Actioneffekte und eine spannende Jagd habe ich nicht erwartet, aber das Ergebnis schlägt einfach alles: Ein Milchbart, dem man den großen Mantel einer gereiften Persönlichkeit überstülpen wollte – und seine Teenie-Braut, an deren Stelle man auch einen Kleiderständer hätte verwenden können. Peinlich, langweilig und so erbärmlich, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe. Was für eine Verschwendung von Lebenszeit. Wenigstens musste Altmeister Robert Ludlum diese Verhöhnung nicht mehr miterleben.
Der Rezensent hat es erfasst, mehr ist nicht hinzuzufügen. Einzig der Geheimdienst-Koordinator wirkt in dem Machwerk glaubwürdig.
- Darsteller: Matt Damon, Franka Potente, Chris Cooper
- Regisseur(e): Doug Liman
- Komponist: John Powell
- Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
- Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Untertitel: Deutsch
- Region: Region 2
- Bildseitenformat: 2.35:1
- FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
- Studio: Universal/DVD
- Erscheinungstermin: 1. Mai 2003
- Produktionsjahr: 2002
- Spieldauer: 114 Minuten

James Bond 007 – Ein Quantum Trost
Nach dem Verrat von Vesper Lynd und ihrem gewaltsamen Tod hat James Bond seine letzte Mission noch nicht abgeschlossen. Bei einem Verhör offenbart Mr. White, dass die Organisation Quantum, die hinter Vespers Tod steht, komplexer und größer ist als vermutet. Die Spuren eines Verräters aus eigenen Reihen bringen Bond nach Haiti, wo er die geheimnisvolle Camille kennenlernt, die die Doppel-Null wiederum zu dem Geschäftsmann Dominic Greene führt. Der entpuppt sich als große Nummer bei Quantum und hat vor, mit Hilfe seiner Verbindungen das Regime eines lateinamerikanischen Landes zu entmachten und selbst die Kontrolle zu übernehmen.
Am Anfang war der Film mir zu actionreich, danach gab sich das aber, ohne langweilig zu werden. Die Figur des James Bond ist hart, zynisch und findet in Daniel Craig den idealen Schauspieler – für mich bleibt er der beste Bond-Darsteller aller Zeiten. Er ist kein Schönling, aber genau das macht ihn so attraktiv.
Die Figur des 007 hat sich in ihrem 22. Kinoauftritt mehr gewandelt denn je. Aus dem ironischen Gentleman-Agenten mit einem unglaublichen Schlag bei Frauen ist eine eiskalte Drecksau geworden. Er verzieht keine Miene, säuft sich durch den Tag und rotzt zynische Oneliner raus – und ist bei all der Härte nicht einmal übermäßig sympathisch. Craig offenbart auch bei seinem zweiten Einsatz als James Bond eine überragende physische Präsenz. Er hat seinen Stil nun endgültig gefunden. Sein 007 ist hart, egoistisch und absolut kompromisslos, aber auch verletzlich und angreifbar. Er ist ein skrupelloser Killer, der sich brutal allem entledigt, was sich ihm bei seiner persönlichen Vendetta in den Weg stellt.
Einzig, dass Bond jeden in dem Film tötet, der dem MI6 in durch Aussagen weiterhelfen könnte, fand ich sehr unglaubwürdig.
Ein ebenso grimmiger wie großartiger Film.

James Bond 007 – Casino Royale
Der für Terroristen arbeitende Börsenspekulant Le Chiffre ist gezwungen, in der Spielbank Casino Royale in Montenegro um einen hohen Geldbetrag zu spielen, um für seine Organisation verlorenes Geld seiner Kunden zurückzugewinnen. Er verlor dieses Geld in Folge eines misslungenen Terroranschlages mit gleichzeitiger Börsenspekulation. Als der MI6 davon erfährt, wird Bond beauftragt, seinen Plan zu vereiteln. Hilfe erhält Bond von Vesper Lynd, einer Mitarbeiterin des Schatzamtes, mit der er ein intimes Verhältnis eingeht.
Wikipedia
Als Daniel Craig als neuer Bond vorgestellt worden ist, mochte ihn nicht. Er wirkte auf Fotos wie ein Weichei, das eher eine warme Wolldecke als einen Revolver brauchen könnte.
Weit gefehlt, das ist der härteste Bond, den ich bis jetzt gesehen habe (Folterszenen ect.). Leider ist es auch ein bißchen viel Action, die alten Bond – Filme wirkten auf mich ruhiger.
Daniel Craig ist hart, kantig, sportlich und machmal sogar lässig-zynisch. Diesem Mann nimmt man den harten Hund ab. Es geht hier nicht – wie bei den Vorgängern – um die Frage, ob er in der Lage ist, die Action glaubwürdig rüberzubringen, sondern vielmehr darum, ob der Neue die anderen Qualitäten, die James Bond ausmachen, darstellen kann, nämlich Stil, Eleganz und Coolness. Und er kann. Craig muss den Vergleich mit seinen Vorgängern nicht scheuen. Im Gegenteil. Dieser Film wäre mit Brosnan kaum möglich gewesen.
Stimmt, Craig ist für mich der beste Bond aller Zeiten – so kann man sich täuschen
Der Film öffnet ungewohnt. Wo ist die berühmte „Gunbarrel“-Sequenz? Warum ist alles schwarz-weiß? Zunächst macht sich Verunsicherung beim Bond-Kenner breit. Völlig unbegründet. In der Eröffnungssequenz wird gezeigt, wie der junge Commander James Bond (Daniel Craig) sich seine Meriten für die Doppel-Null-Abteilung des MI6 verdient: durch zwei reinrassige Auftragsmorde. Das ist nicht der Bond, den wir bis jetzt kannten. Nichts da mit Gentlemen-Agenten und dergleichen. Es geht sofort hart zur Sache. Schon in den ersten Minuten zeigt sich der raue Grundton, der nun vorherrschen wird: Du bist allein, du hast keine Freunde, du kannst niemandem trauen.
