Flags of our fathers
*Flags of our fathers* gehört definitiv zu den Filmen, die man nicht gesehen haben muss. Das japanische Gegenstück *Letters from Iwo Jima* berührte mich sehr, da dort die einzelnen Charaktere, deren Geschichte und die Brutalität des Krieges zu sehen war.
*Flags of our fathers* ist dagegen erstaunlich saft- und farblos: Die Amerikaner treten gar nicht als Individuen hervor, sie haben keinen eigenen Hintergrund und die Geschichte – die Werbemanischerie für Kriegsanleihen – ist einfach langweilig. Zudem kommt es bis auf 2 Szenen zu keiner Verknüpfung beider Filme.
Im Vergleich zu *Letters from Iwo Jima* extrem schwach.
http://www.filmstarts.de/produkt/41761,Flags%20Of%20Our%20Fathers.html
Letters:
http://www.amazon.de/Letters-Iwo-Jima-Ken-Watanabe/dp/B000PKHVXE/ref=pd_sbs_d_title_1
<p
Im Tal von Elah
Um ehrlich zu sein, wo der Film seinen Namen her hat weiß ich nicht bzw. was der Film mit David und Goliath zu tun hat. Vielleicht der Vater als David und die Army als Goliath?
Aber worum geht es?
Ein Soldat wird vermisst, der Vater sucht ihn. Als der Soldat ermordet aufgefunden wird, beginnt das Gezehre um Zuständigkeiten und vor allem ein sehr spannender Krimi. Wobei die Auflösung in dem Sinne unwichtig ist, wer den Mord begangen hat, als vielmehr darum, wie der Krieg die Menschen verroht, weswegen der Arbeitstitel *Death and Dishonor* auch wesentlich besser gepasst hätte. Die Kritik, dass der Film ein Spätstarter wäre und man der Polizistin die Rolle nicht abnimmt kann ich gar nicht nachvollziehen. Es ist nun mal kein Action-Film, der gleich voll durchstartet. Die Spannung wird aufgebaut und immer weiter angezogen. Mehr kann man in Vebindung zur Aussage des Films kaum erwarten. Mir jedenfalls hat er sehr gut gefallen.