Filmblog von Nomadenseele

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Archiv für die Kategorie ‘Gangsterfilm

Election

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Election kennzeichnet den Kontrast der mehr als 1000jährige Geschichte chinesischer Geheimgesellschaften mit dem angefangenen 21. Jahrhundert; der Bruch der alten Traditionen und Regeln wird zugunsten kurzweiliger Machtgewinnung ohne grosses Zögern hingenommen. Die rasante Veränderung der Umstände, wo eigentlich fest bestehende Verbindungen von einer Sekunde zur anderen aufgegeben und ins konträre Gegenteil gesetzt werden, umfasst hier vor allem die separaten Personenkonstellationen. Charakteristisch ist dabei die Trennung und Distanzierung von Einzelpersonen innerhalb auch der gleichen Gesamtgesellschaft; nur die beiden ganz oben gesetzten Gegenpole Lok und Big D verfolgen von Anfang an bis zuletzt ihr primäres Ziel und sind auch recht klar definiert.
Big D ist der Böse, leicht comichaft aggressiv auch. Bringt alle gegen sich auf und kommt auch nur mit unlauteren Taten weiter. Lok ist der Ruhige, der seinen kleinen Sohn aufzieht und die Anspannungen aus der Triade hinauszulösen versucht; dem präfixierten Schriftzeichen „Wo“ (Frieden) vor demTriadennamen entsprechend.

Das Motiv selber scheint angesichts der aufgeworfenen Streitigkeiten und des folgenden Aufwandes relativ banal zu sein; geht es doch nur um eine Amtsperiode von gerade mal zwei Jahren und steht finanzieller Gewinn noch gar nicht mal im Vordergrund. Lok bietet seinem Kontrahenten sogar eine 50/50 Gewinnbeteiligung an und geht eindeutig auf diesen zu; der will aber nicht teilen, sondern alleinig die hierarchische Struktur anführen.
Dafür nutzt er auch jedes Mittel; von anfänglicher Bestechung und Drohung bis hin zu offen ausgeführten Gewaltmassnahmen sind ihm alle Möglichkeiten recht, seinem Ziel näher zu kommen. Die demokratische Wahl der altehrwürdigen Oberhäupter interessiert ihn dabei ebenso wenig wie die später abgehaltene rituelle Initiationszeremonie, deren Schwur in der urbanisierten, kommerziell – kapitalisierten Welt dann nicht lange anhält.

Sowieso ist hier vieles ein Gestus; das Erzählte [ Loyalität und Ehrenkodex immer nur dann angebracht, wenn es demjenigen auch zum Nutzen reicht ] als auch das Erzählende [ viele imaginäre Plotknoten ].
Symptomatisch dafür wird dem Geschehen ein McGuffin geschaffen, der zum Mittelpunkt des Filmes wird und den speziellen gesellschaftlichen Kontext in all seinen Feinheiten, aber auch Simplizitäten aufzeigt: Zur Wahl und Führerschaft gehört ein Baton, eine Art geschnitzter Stab mit verschiedenen Einkerbungen, hinter dem jetzt beide Parteien her sind und was auch erstmal die höchste Priorität hat. Zuerst wird Big Head [ Lam Suet ] dazu nach China geschickt. In einer umgekehrte Exportierung – die Triaden hatten sich ursprünglich auf dem Festland und dann erst über die Migration nach HK entwickelt – folgen ihm Kun [ Gordon Lam ], Jimmy [ Louis Koo ] und Jet [ Nick Cheung ]. Jeder für sich alleine und gegen die anderen arbeitend; aber für den gleichen Auftraggeber.

Die jeweiligen Ansinnen für die zwischenzeitliche Konkurrenz der eigentliche Mitstreiter sind dabei unklar; deren spezifische Rolle und Identität wird nur sehr zögerlich zugewiesen und gehört zu den künstlichen Geheimnissen des Drehbuchs. Grossflächig strikt in Zweiteilung strukturiert und unter der Oberfläche gewisse verborgene Tatsachen und Bedeutungen aufweisend. Die Wechselbeziehungen von beiden kann das Autorenpaar Yau Nai Hoi und Yip Tin Shing [ Running on Karma, Throwdown ] aber nicht wirklich aufzeigen, da durch das lose aufgestellte Handlungskartell zahlreicher autonomer Gemeinschaften keine gesamte Stabilität vorhanden ist und ganze Handlungsabschnitte im Nachhinein auch als unlogisch erscheinen.
So zeichnet den Mitteil des Filmes dann auch eine leicht absurde und letztlich sinnlose Variante des Staffellaufes aus, in der der Baton in einem unfreiwilligen Katz- und Mausspiel von einem zum anderen weitergereicht wird. Um letztlich dort anzukommen, wo er von Anfang an hin sollte und was auch jeder von ihnen einzeln vorhatte.

Der Strang hebt sich also rückwirkend selber auf; das Gemauschel ist zwar bis dahin koscher und auch unterhaltsam gefilmt, aber materiell durch die schwache Konsistenz natürlich nur für den Moment. Ein erforderliches Maß an Tiefgründigkeit und Brisanz wird nicht erreicht; eher wirkt das Geschehen dann auch leicht kurios und gar nicht mehr so richtig ernstzunehmend. Was auch durch die Besetzung mit Koo als akademischer Sonnyboy und Cheung als Einzelkämpfer auf Befehl verstärkt wird.
Durch die vermehrte Aufmerksamkeit auf die kleineren Handlanger verliert man in der Zwischenzeit auch die Grossen aus dem Blickwinkel und degradiert sie für eine Weile zum Spielball der anfangs erstaunlich forschen Polizei: Superintendent Hui [ David Chiang ] sperrt die streitenden Parteien zur Ernüchterung in Gefängniszellen und setzt den ehemaligen Chairman Teng [ Wong Tin Lam ] als Verhandlungsführer und Schlichter dazu.

Regisseur To erreicht dabei trotz einiger schillernder Figuren keine innere, personelle Anspannung und verlegt sich aufs handwerkliche Inszenieren und der Kraft des Äusserlichen, was er dann natürlich beherrscht. Es fehlen nur die ganz speziellen Momente, wofür durch die Brüche in der Narration auch keine passende Form geschaffen wurde; aber das Geschehen schreitet schnurstracks vorwärts und kann bis zu den inhaltlichen enttäuschenden Auflösungen zumindest von den Bildern her überzeugen.
Die eingesetzten Gewaltszenen sind in ihrer Darstellung immer etwas obskur – Jimmy tritt einen Mann buchstäblich in die Mülltonne – und wirken dadurch weder verherrlichend noch abschreckend, aber bringen auf ihre eigene Art Würze der Skurrilität hinein.

Ansonsten bleibt es nämlich Standard, zwar gehobener, aber keineswegs überragender. To kann dann doch weitaus mehr.

Ich mag Hong-Kong-Filme und dieser ist durchaus einer der besseren.

Es werden Intrigen gesponnen, Bündnisse und Geheimabkommen geschlossen und teilweise sehr brutal gegen die ehemaligen Freunde, beziehungsweise Geschäftspartner, vorgegangen, ohne die Gewalt zum Schauwert oder Selbstzweck zu degradieren (in der Darstellung von Gewalt war das asiatische Kino noch nie zimperlich).

Das gelingt ist ist richtig gut und ist zudem gut fotographiert. Ich freue mich schon auf Election 2, auch wenn mich der Mord an der Ehefrau ein wenig verwirrt zurücklässt.

  • Darsteller: Nick Cheung, Louis Koo, Andy On
  • Regisseur(e): Johnny To
  • Komponist: Lo Rayu
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Kantonesisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Rough Trade Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 5. Juli 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 97 Minuten

ele

Geschrieben von nomadenseele

Juli 31, 2009 um 11:32

Veröffentlicht in Asien, Gangsterfilm

Chiko

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VideoMarkt
Die beiden Freunde Chiko und Tibet leben in einem Problemviertel der Hamburger Vorstadt und machen sich keine Illusionen über ihre Zukunft. So will es Chiko wenigstens als Drogendealer zu etwas bringen und verprügelt einen Gras-Dealer, der für die Kiezgröße Brownie arbeitet, um so dessen Aufmerksamkeit zu erregen. Prompt stellt ihn der Drogenboss und Musikproduzent an, bestraft aber Tibet im Gegenzug für heimliche Straßendeals. Das wird Folgen haben, für alle Beteiligten.

VideoWoche
Ungewöhnlich schonungslos inszeniert ist Özgür Yildrims Spielfilmdebüt, ein hartes und packendes Milieudrama, das nicht von ungefähr an Fatih Akins Erstling „Kurz und schmerzlos“ (und damit auch an die frühen Gangsterfilme von Martin Scorsese) erinnert – Akin half bei der Finanzierung. In einer Nebenrolle brilliert Moritz Bleibtreu als skrupelloser Drogenboss, doch vor allem Denis Moschitto („Kebab Connection“) und Volkan Özcan gehört dieser Film, dessen Härte gefällt und der Klischees geschickt ausweicht.

Amazon

Der Film ist mir fremd geblieben.
Die Dealer können keinen einzigen normalen Satz formulieren (zumindest keinen ohne mindestens zwei fiese Schimpfwörter und ab und zu klang es, als würden sie rappen), haben wie gestörte ihre Pupillen oben in den Augenlidern (soll wohl cool und abgebrüht wirken) und Frauen werden ständig mißhandelt. Kurzum, ich hätte mir auch einen Film über indianische Ureinwohner im Amazonas ansehen können, das Subjekt wäre mir ähnlich vertraut gewesen. Zudem ist mir nicht ganz klar, ob es besonders schlau ist (wobei alle dumm und gewalttätig sind), sich als Dealer einen Mercedes mit goldenen Felgen bestücken zu lassen: Polizei überprüfe mich. Auch warum es zu der Messerstecherei im Waschraum der Moschee kam, weiß ich immer noch nicht, aber da die Türken alle gleich aussahen konnte ich der Handlung nur sehr mühsam folgen.
Gut war dagegen die Inszenierung, welche wie bei meiner Lieblingsserie KDD sehr realistisch fotographiert wurden und kein bißchen nach Film aussieht.

Fazit:

Nachrichten aus einer mir fremden Welt, die mich auch nicht interessiert.

  • Darsteller: Denis Moschitto, Volkan Özcan, Moritz Bleibtreu
  • Regisseur(e): Özgür Yildirim
  • Komponist: Darko Krezic
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ufa/DVD
  • Erscheinungstermin: 12. Januar 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 88 Minuten

„Mit viel Feingefühl zeichnet Özgür seine Charaktere, die hin- und hergerissen sind zwischen zwei Welten. Nicht zwischen der deutschen und der türkischen, nein. Die Grenze verläuft zwischen Gut und Böse. Zwischen Hasch verticken und die Mutter zur Dialyse fahren, zwischen Zuschlagen und Heulen, zwischen Statussymbolen und Kleinjungenträumen, zwischen Moschee und Plattenbau, zwischen einer Hure und dem ersten Kuss.“

Eva Eusterhus: Welt am Sonntag, 3. Februar 2007

„Chiko (ist) ein eigenständiger, auf handwerklich hohem Niveau inszenierter Gangsterfilm mit herausragenden, authentischen Darstellern. Eine mit rigoroser Kompromisslosigkeit ausgestattete Milieustudie mit ausreichend Potential, um bei seiner Zielgruppe zum Kultfilm zu avancieren. Eine Stil-sichere Rise-and-Fall Story, perfektes Genre-Kino.“

Filmbewertungsstelle Wiesbaden

„Vielschichtige und atmosphärisch dichte Millieustudie mit brillierender Besetzung.“

Gordo Simenu: Zelluoid, 4. April 2008

„Der Film ist ein intensives, kraftvolles und authentisches Drama, welches im Migrantenmilieu spielt. Chiko erinnert oft an Fatih Akıns Geniestreich Kurz und schmerzlos aus dem Jahr 1998. Super ist, dass der Film Hamburgflair verströmt ohne sattsam bekannte Reeperbahnbilder.“

Oliver Noelle: TV-Digital Heft 8 vom 4. April 2008

Wikipedia

chiko

Geschrieben von nomadenseele

Juli 15, 2009 um 12:35

Veröffentlicht in Drama, Gangsterfilm

Revanche

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Kleinganove Alex (Johannes Krisch) arbeitet in einem Wiener Bordell als Handlanger des Chefs. Seine Liebe zur Prostituierten Tamara (Irina Potapenko) hält er geheim. Um sie von ihren Schulden zu befreien und seinen eigenen lästigen Job loszuwerden, fasst er den Plan, eine Volksbank zu überfallen. Als zufällig ein Polizist (Andreas Lust) vorbeikommt, eskaliert die Situation: Der Beamte schießt auf das flüchtende Fahrzeug und verletzt Tamara tödlich. Alex zieht sich verzweifelt auf den Hof seines Großvaters zurück. Dort entdeckt er, dass der Polizist mit seiner Frau in unmittelbarer Nachbarschaft lebt…


Filmstarts

Der Film wurde im Dietzenbacher D-Kino im Rahmen der *Schwarzen Reihe* gezeigt und mit dem klassischen Noir hat er gar nichts zu tun. Ich fand den Film grottenlangweilig und war froh, als er endlich zu Ende war – es passiert nichts richtig, die Bilder sind mir zu realistisch und das Ende hat mit Noir auch nichts zu tun.

Der Film schlägt mehrmals scharfe Wendungen. So sorgt das nahezu perfekt konstruierte Drehbuch stets für gelungene Überraschungen.

Diese Einschätzung kann ich kann ich gar nicht teilen, ich fand die Handlung sehr vorhersehbar.

Das einzige Manko ist die Wiederholung bestimmter Motive: So hilft Alex seinem Großvater beim Holzhacken, was die unstillbare Wut des Bankräubers darstellen soll. Dies einige Male anzudeuten, wäre verständlich gewesen. Es jedoch mit aller Macht zu einem zentralen Motiv aufzubauschen, trübt den starken Gesamteindruck allerdings ein wenig. Auf einige derartige Szenen hätte gewinnbringend verzichtet werden dürfen.

Über die gesamte Spielzeit von etwa zwei Stunden wird dem Zuschauer praktisch keine musikalische Untermalung vorgesetzt. Kameramann Martin Gschlacht hat außerdem ein Faible für ruhige Bilder und eine statische Kamera. Dabei wählt er die Bildausschnitte stets so geschickt, dass der Zuschauer voll ins Geschehen reingezogen wird.

Genau das macht den Film letztendlich langweilig, keine Ahnung, wie er eine Oscar-Nominierung bekommen konnte.

Den haben wir uns gestern angesehen.
Ich war ziemlich enttäuscht. Die Story weckte mein Interesse und wirkte beim Lesen im Internet spannend und interessant. Ist sie aber nicht. Sie ist langweilig und fad und die erste Stunde habe ich nur gerätselt, was mir dieser Film sagen will.
Einzig das Milieu ist aus meiner Sicht realitätsnah geschildert und die Hilflosigkeit und Depression der einzelnen Figuren kommt auch durchaus gut durch, trotzdem ließ uns der Film total unbefriedigt und gelangweilt zurück.
Aus meiner Sicht wurde da eine wirklich richtig gute Idee gnadenlos kaputt gefilmt.
Ganz furchtbar fand ich eine der trotz der Thematik recht spärlichen Sexszenen, sorry aber wer so Sex hat, sollte seine Form der Befriedigung wirklich noch mal neu überdenken…
Das war aus meiner Sicht echt nichts, werde ihn spätestens nächste Woche schon wieder vergessen haben.

Amazon-Kritik

Revanche_poster_01

Geschrieben von nomadenseele

Juni 2, 2009 um 10:05

Veröffentlicht in Drama, Gangsterfilm

Shanghai Serenade

mit einem Kommentar

Der 14-jährige Shuisheng wird von seinem Onkel aus der Provinz ins Shanghai der 30er Jahre geholt. Im Haus des mächtigen Triaden-Chefs Tang soll er dessen Geliebter dienen, der Nachtclubsängerin Xiao. Für Shuisheng ist es eine Reise in eine fremde Welt. Der lasterhafte Luxus, mit dem sich die resolute Xiao umgibt, verwirrt ihn. Die Hintergründe des brutalen Gangsterkriegs, den Tangs Gegner anstiften, kann er nicht verstehen. Verfolgt vom mörderischen Verräter Song Er Ye flieht der Tang-Clan auf eine entlegene Insel. Aber die ländliche Idylle trügt. Schon prallen die verfeindeten Mafia-Banden wieder aufeinander. Shanghai im Jahr 1930: Der 14-jährige Shuisheng steht verloren und mit staunenden Augen mitten in der chinesischen Metropole. Er ist zum ersten Mal in einer Stadt. Sein Onkel hat ihn geholt, damit er für Tang, den Triaden-Chef von Shanghai, arbeitet, mit dem der Junge entfernt verwandt ist. Shuisheng soll der Geliebten Tangs, der Sängerin und Tänzerin Xiao Jinbao, als Diener zur Verfügung stehen. Bereits am ersten Tag seines Aufenthalts wird Shuisheng mit den brutalen und grausamen Geschäften der chinesischen Triaden konfrontiert. Mord und Reichtum, Intrigen und Geld, Macht und Gewalt begleiten von nun an den naiven Jungen. Eines Nachts entdeckt er, dass „Nummer Zwei“, der Stellvertreter Tangs, ein Verhältnis mit Xiao Jinbao hat. Am nächsten Abend wird Tang in eine Falle gelockt, seine Leibwächter werden umgebracht und Tang selbst wird schwer verletzt. Mit seiner Geliebten, seinem Berater und Shuisheng flüchtet er sich auf eine Insel. Auch von hier aus, verwundet und fernab von Shanghai, hält Tang weiter alle Fäden in der Hand. Er deckt die Beziehung von „Nummer Zwei“ mit Xiao Jinbao und das Komplott gegen ihn auf, um dann seinen Stellvertreter und seine Geliebte grausam zu bestrafen.

Arte

Ein wunderschöner Film, welcher die Dekadenz von Shanghai der 30er zeigt, die gesellschaftlichen Gegensätze jedoch ausspart.
Die Bilder sind jedoch wunderschön, die Bilder in Shanghai sind bunt und warm, während die Insel in eher tristen Farben photographiert wurde.
Die Geschichte selber ist relativ simpel und erzählt von Verrat innerhalb der Triaden.

# Darsteller: Gong Li, Li Baotian, Li Xuejian
# Regisseur(e): Zhang Yimou
# Komponist: Zhang Guangtian
# Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
# Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Hochchinesisch (Mandarin) (Dolby Digital 2.0 Stereo)
# Untertitel: Deutsch
# Region: Region 2
# Bildseitenformat: 16:9
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
# Erscheinungstermin: 18. Januar 2008
# Produktionsjahr: 1995
# Spieldauer: 103 Minuten

Amazon

shanghai

Geschrieben von nomadenseele

Mai 15, 2009 um 7:29

Veröffentlicht in Asien, Drama, Gangsterfilm