Filmblog von Nomadenseele

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Archiv für Juni 2009

Pakt der Wölfe (Director`s Cut)

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Eine Bestie fordert in einer französischen Provinz ein Opfer nach dem anderen. Haudegen Fronsac (Samuel Le Bihan) soll im Namen des Königs ermitteln, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens und muss an diversen Fronten kämpfen: gegen die Bestie, gegen die Oberen der Region, gegen bewaffnete Tunichtgute, gegen das Militär – und den eigenen Auftraggeber.

Kino.de

Durch Markus Reitz`Bücher Ritus und Sanctum bin ich auf die Bestie vom Gévaudan aufmerksam und damit auch auf den Film *Pakt der Wölfe*.
Ich mag historische Filme und auch Mystery bin ich durchaus nicht abgeneigt – aber der Film ist Schwachfug hoch drei: Indianer mit Martial Arts-Künsten sind noch harmlos, die Bestie wirkt kein bißchen  gruselig, da sie aussieht wie ein Stachelschwein mit Rüstung.  Hätte man einen normalen Wolf genommen und diesen vergrößert hätte man mit dem Grauen der Normalität gespielt, aber so war sie eher witzig.

Fazit:

Ich weiß nicht, wie dieser ausgemachte Schwachsinn erfolgreich werden konnte, schade um die Zeit.

  • Darsteller: Samuel Le Bihan, Mark Dacascos, Emilie Dequenne
  • Regisseur(e): Christophe Gans
  • Komponist: Lo Joseph Duca
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Französisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 2.35:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 17. September 2002
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 138 Minuten

wolf

Geschrieben von nomadenseele

Juni 25, 2009 um 10:08

Veröffentlicht in Historienfilm, Mystery

Oldboy

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Aus der Amazon.de Redaktion
Atemberaubendes Autorenkino aus Südkorea. Chon-Wook Parks Festivalerfolg Old Boy.

Spätestens seit Joint Security Area (2000) ist Chan-Wook Park in seinem Heimatland Südkorea eine Berühmtheit. Der gigantische Erfolg des Films, auch und gerade an der Kinokasse, kam einer Carte Blanche gleich, die der Regisseur wohlbedacht ausspielte. Schon sein darauffolgender Film, Sympathy for Mr. Vengeance, verstörte mit Bildern kaum zu überbietender Grausamkeiten und überraschte durch eine ungemein ökonomisch voranschreitende Rächergeschichte. Auch der in Cannes 2004 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnete Old Boy führt den Zuschauer an der Seite seines Helden durch die Hölle, eine schwer zu ertragende Tour de Force, nichts für Zartbesaitete und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb eine Offenbarung.

Der koreanische Geschäftsmann und Familienvater Dae-su (Min-sik Choi) wird von einem Unbekannten, scheinbar grundlos, in ein fensterloses Zimmer gesperrt. Einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Fernseher, über den Dae-Su den Mord an seiner Frau und das Verschwinden seiner Tochter miterlebt. 15 Jahre vergehen, bis der Bedauernswerte auf einem Hochhausdach aus seiner Gefangenschaft erwacht. Ein schier unvorstellbares Martyrium, das jedoch nur den Anfang für einen zynisch-bitteren Rachefeldzug beschreibt.

Es gibt Bilder in Old Boy, die man sein Leben lang schwer vergessen wird. Etwa die Fangarme des sich windenden Tintenfischs den Dae-Su kurz nach seiner „Freilassung“ lebend verschlingt, die sich im Todeskampf an dessen Mund- und Nasenhöhlen klammern und die in ihrem Bestreben recht anschaulich die Qualität des Films beschreiben; dessen stoische Unnachgiebigkeit, die wilde Inszenierungswut, den Willen aufs Ganze zu gehen, auf Leben und Tod. Old Boy ist alles andere als Unterhaltungskino, kein Eskapismus, kein zuckersüßes Happy-End. Im Gegenteil: der Film ist eine Zumutung, im positiven Sinn, beinahe eine Vergewaltigung insofern er dem Betrachter die Auseinandersetzung mit dem Gesehenen aufzwingt. Man kann den Film als Allegorie sehen, auf eine Gesellschaft, der kaum Zeit blieb sich zu entwickeln, die unversehens im Turbokapitalismus gelandet ist, ohne wirklich zu wissen wie ihr geschah. Unter dem Strich, hinter der Fassade der coolen Bilder, hinter der atemberaubenden Beschleunigung um den Kern der Geschichte, bleibt eine verstörende Wahrheit, die sich über die Figuren auf ihren Ausgangspunkt zurückführen läßt und deren Banalität darin besteht, was Menschen bereit sind einander zuzufügen. Thomas Reuthebuch

Ein grauenvoller Film, ein einziger Alptraum.
Eigentlich ist die Geschichte sehr intelligent aufgebaut und sie hätte anders auch gar nicht entwickelt werden können. Was mich gestört hat war die explizite Grausamkeit – als ein lebendiger Tintenfisch verspeist wurde, mußte ich mich übergeben, ich muß nicht en Detail sehen, wie jemanden die Zähne / Zunge rausgerissen werden.

Wäre er so so furchbar brutal, hätte ich mich dafür begeistern können, aber die Aussage – Wie weit kann Rache gehen? – wird für mich total überkleistert.

Fazit:
Ohne die detailierten Gewanltszenen wäre es ein extrem guter Film gewesen.

  • Darsteller: Choi Min-sik, Yu Ji-tae, Kang Hye-jeong
  • Regisseur(e): Park Chan-wook
  • Komponist: Shim Hyeon-jeong, Lee Ji-su, Choi Sung-hyeon
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Koreanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: EMS GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. März 2005
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 115 Minuten

Cheol-woong Park

* „Es heißt die Menschen kriegen nur Angst, weil sie zu viel Fantasie haben. Also versuch doch einfach dir nichts vorzustellen, dann kannst du ganz bestimmt tapfer sein.“

Lee Woo-jin

* „Egal, ob ein Sandkorn oder ein Stein. Im Wasser sinken sie beide.“

Mi-do

* „Ameisen sind immer in einer Gruppe unterwegs, darum müssen Menschen, die wirklich einsam sind, immer an Ameisen denken.“

Oh Dae-su

* „Ich werde deinen Körper zermalmen! Nicht eine Faser deines Körpers wird zu finden sein, nirgendwo auf dieser Welt! Warum? Weil ich jede Faser zerkaut haben werde!“
* „Lache, und die ganze Welt lacht mit dir. Weine, und du weinst allein.“

Wikipedia
Filmstarts
IMDB
Schnitt
Fünf Film Freunde

oldboy

Geschrieben von nomadenseele

Juni 13, 2009 um 11:15

Veröffentlicht in Asien, Drama, Thriller

Requiem for a dream

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Aus der Amazon.de-Redaktion
Requiem for a Dream ist mit seinen Schocktechniken und seinem Sounddesign ein erbarmungsloser Angriff auf die Sinne und handelt von nichts Geringerem als der systematischen Zerstörung der Hoffnung. Basierend auf dem Roman von Hubert Selby Jr. und adaptiert von Selby selbst und Regisseur Darren Aronofsky, ist dies ohne Frage einer der effektivsten Filme über die Erfahrung der Drogensucht (sowohl was die Euphorie als auch was den Albtraum angeht), die je gedreht wurden.

Nur wenige würden bestreiten, dass Aronofsky — nach seinem Durchbruch mit dem Film Pi — das Medium Film zu einem beunruhigenden Extrem hinbewegt, indem er den konventionellen Erzählstil in die Panikzone von traumatisierten Psychen und durch chemischen Missbrauchs an ihre äußersten Grenzen gedrängten Körper verlagert. Requiem for a Dream als eine Geschichte mit Moral zu bezeichnen, wäre zu einfach. Es ist vielmehr eine Tour durch die Hölle, mit Aronofsky als kühnem und schonungslosem Führer.

Der Film dreht sich um ein Quartett verlorener Seelen, aber es ist in erster Linie Ellen Burstyn — in einer schonungslosen und beachtenswerten Darbietung — die die absteigende Spirale des Drogenmissbrauchs am schrecklichsten verkörpert. In der Rolle der einsamen Witwe Sara Goldfarb setzt sie all ihre Träume in eine absurde Selbsthilfe-TV-Gameshow und traktiert ihren Körper mit Diätpillen und Kaffee, während ihr Sohn Harry (Jared Leto) zusammen mit seinem besten Freund Tyrone (Marlon Wayans) und seiner Freundin Marion (Jennifer Connelly) an der Nadel hängt. Sie steuern mit unterschiedlichem Tempo dem Wahnsinn entgegen, und Aronofsky verfolgt diesen bedrückenden Prozess, indem er deren tödliche Routinen endlos wiederholt. In einer der denkwürdigsten Szenen des Films fühlt sich Sara — gequält durch das selbst auferlegte Regiment ihrer Ernährungsgewohnheiten — sogar von einem fleischfressenden Kühlschrank bedroht.

Und dennoch — was will uns der Film letztendlich sagen? Erzählt uns Aronofsky irgendetwas, was wir noch nicht wissen? Requiem for a Dream ist ein beachtenswerter Film, aber ihn sich ein zweites Mal anzuschauen dürfte schon den Tatbestand des Masochismus erfüllen.

Der Film ist absolut überflüssig und Zeitverschwendung- ja, Drogen sind schlecht bzw. ihre Einnahme ist nicht gesundheitsfördern. Und ja, viele sind süchtig ohne es zu wissen – und?
Im Westen nichts Neues.

Dazu kommen anstatt von den üblichen 600-700 Schnitten / Film laut Wikipedia 2000, die den Fim sehr hektisch erscheinen lassen.

  • Darsteller: Ellen Burstyn, Jennifer Connelly, Jared Leto
  • Regisseur(e): Darren Aronofsky
  • Komponist: Clint Mansell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 4. Februar 2003
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 97 Minuten

requiem

Geschrieben von nomadenseele

Juni 7, 2009 um 8:08

Veröffentlicht in Drama

Aus Mangel an Beweisen

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VideoMarkt
Staatsanwalt Rusty Sabich hat nur wenig Zeit, einen Schock zu verdauen: Seine geheime Geliebte Carolyn ist Opfer eines Mordes geworden. Ehrgeizige Feinde finden Beweise, die Sabich zum Hauptverdächtigen machen. Oberstaatsanwalt Horgan läßt Rusty aus Angst vor politischen Konsequenzen suspendieren; die Affäre gefährdet auch Rustys Ehe, dennoch stellt sich seine Frau auf seine Seite. Mit Hilfe eines Detektivs und des Rechtsanwalts Stern kann Sabich ein Komplott aufdecken, an dem seine berechnende Geliebte und Richter Lyttle beteiligt waren. Rusty wird aus Mangel an Beweisen freigelassen – doch der Mörder ist damit nicht gefunden.

Der Film war wesentlich besser als das Buch, wobei es sich auch beim ihm durchweg um solide Durchschnittskost handelt. Während man beim Buch aber noch mitraten kann (und dem aufmerksamen Leser eigentlich die Lösung unter die Nase gerieben wird), entfällt dieses beim Film und man sieht einen sehr mäßigen Gerichtsfilm.

Fazit:

Muß man nicht gesehen haben.

  • Darsteller: Harrison Ford, Brian Dennehy, Raul Julia
  • Regisseur(e): Alan J. Pakula
  • Komponist: John Williams
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Surround), Englisch (Dolby Surround), Spanisch (Dolby Surround)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Niederländisch, Schweizerdeutsch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video – DVD
  • Erscheinungstermin: 28. Juli 1999
  • Produktionsjahr: 1990
  • Spieldauer: 122 Minuten

mangel an beweisen

Geschrieben von nomadenseele

Juni 3, 2009 um 9:21

Veröffentlicht in Gerichtsthriller

Revanche

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Kleinganove Alex (Johannes Krisch) arbeitet in einem Wiener Bordell als Handlanger des Chefs. Seine Liebe zur Prostituierten Tamara (Irina Potapenko) hält er geheim. Um sie von ihren Schulden zu befreien und seinen eigenen lästigen Job loszuwerden, fasst er den Plan, eine Volksbank zu überfallen. Als zufällig ein Polizist (Andreas Lust) vorbeikommt, eskaliert die Situation: Der Beamte schießt auf das flüchtende Fahrzeug und verletzt Tamara tödlich. Alex zieht sich verzweifelt auf den Hof seines Großvaters zurück. Dort entdeckt er, dass der Polizist mit seiner Frau in unmittelbarer Nachbarschaft lebt…


Filmstarts

Der Film wurde im Dietzenbacher D-Kino im Rahmen der *Schwarzen Reihe* gezeigt und mit dem klassischen Noir hat er gar nichts zu tun. Ich fand den Film grottenlangweilig und war froh, als er endlich zu Ende war – es passiert nichts richtig, die Bilder sind mir zu realistisch und das Ende hat mit Noir auch nichts zu tun.

Der Film schlägt mehrmals scharfe Wendungen. So sorgt das nahezu perfekt konstruierte Drehbuch stets für gelungene Überraschungen.

Diese Einschätzung kann ich kann ich gar nicht teilen, ich fand die Handlung sehr vorhersehbar.

Das einzige Manko ist die Wiederholung bestimmter Motive: So hilft Alex seinem Großvater beim Holzhacken, was die unstillbare Wut des Bankräubers darstellen soll. Dies einige Male anzudeuten, wäre verständlich gewesen. Es jedoch mit aller Macht zu einem zentralen Motiv aufzubauschen, trübt den starken Gesamteindruck allerdings ein wenig. Auf einige derartige Szenen hätte gewinnbringend verzichtet werden dürfen.

Über die gesamte Spielzeit von etwa zwei Stunden wird dem Zuschauer praktisch keine musikalische Untermalung vorgesetzt. Kameramann Martin Gschlacht hat außerdem ein Faible für ruhige Bilder und eine statische Kamera. Dabei wählt er die Bildausschnitte stets so geschickt, dass der Zuschauer voll ins Geschehen reingezogen wird.

Genau das macht den Film letztendlich langweilig, keine Ahnung, wie er eine Oscar-Nominierung bekommen konnte.

Den haben wir uns gestern angesehen.
Ich war ziemlich enttäuscht. Die Story weckte mein Interesse und wirkte beim Lesen im Internet spannend und interessant. Ist sie aber nicht. Sie ist langweilig und fad und die erste Stunde habe ich nur gerätselt, was mir dieser Film sagen will.
Einzig das Milieu ist aus meiner Sicht realitätsnah geschildert und die Hilflosigkeit und Depression der einzelnen Figuren kommt auch durchaus gut durch, trotzdem ließ uns der Film total unbefriedigt und gelangweilt zurück.
Aus meiner Sicht wurde da eine wirklich richtig gute Idee gnadenlos kaputt gefilmt.
Ganz furchtbar fand ich eine der trotz der Thematik recht spärlichen Sexszenen, sorry aber wer so Sex hat, sollte seine Form der Befriedigung wirklich noch mal neu überdenken…
Das war aus meiner Sicht echt nichts, werde ihn spätestens nächste Woche schon wieder vergessen haben.

Amazon-Kritik

Revanche_poster_01

Geschrieben von nomadenseele

Juni 2, 2009 um 10:05

Veröffentlicht in Drama, Gangsterfilm