Filmblog von Nomadenseele

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Archiv für Februar 2009

James Bond 007 – Ein Quantum Trost

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Nach dem Verrat von Vesper Lynd und ihrem gewaltsamen Tod hat James Bond seine letzte Mission noch nicht abgeschlossen. Bei einem Verhör offenbart Mr. White, dass die Organisation Quantum, die hinter Vespers Tod steht, komplexer und größer ist als vermutet. Die Spuren eines Verräters aus eigenen Reihen bringen Bond nach Haiti, wo er die geheimnisvolle Camille kennenlernt, die die Doppel-Null wiederum zu dem Geschäftsmann Dominic Greene führt. Der entpuppt sich als große Nummer bei Quantum und hat vor, mit Hilfe seiner Verbindungen das Regime eines lateinamerikanischen Landes zu entmachten und selbst die Kontrolle zu übernehmen.

Lovefilm

Am Anfang war der Film mir zu actionreich, danach gab sich das aber, ohne langweilig zu werden. Die Figur des James Bond ist hart, zynisch und findet in Daniel Craig den idealen Schauspieler – für mich bleibt er der beste Bond-Darsteller aller Zeiten. Er ist kein Schönling, aber genau das macht ihn so attraktiv.

Die Figur des 007 hat sich in ihrem 22. Kinoauftritt mehr gewandelt denn je. Aus dem ironischen Gentleman-Agenten mit einem unglaublichen Schlag bei Frauen ist eine eiskalte Drecksau geworden. Er verzieht keine Miene, säuft sich durch den Tag und rotzt zynische Oneliner raus – und ist bei all der Härte nicht einmal übermäßig sympathisch. Craig offenbart auch bei seinem zweiten Einsatz als James Bond eine überragende physische Präsenz. Er hat seinen Stil nun endgültig gefunden. Sein 007 ist hart, egoistisch und absolut kompromisslos, aber auch verletzlich und angreifbar. Er ist ein skrupelloser Killer, der sich brutal allem entledigt, was sich ihm bei seiner persönlichen Vendetta in den Weg stellt.

Filmstarts

Einzig, dass Bond jeden in dem Film tötet, der dem MI6 in durch Aussagen weiterhelfen könnte, fand ich sehr unglaubwürdig.

Ein ebenso grimmiger wie großartiger Film.

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Geschrieben von nomadenseele

Februar 13, 2009 um 11:06

Veröffentlicht in Agententhriller, James Bond

James Bond 007 – Casino Royale

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Der für Terroristen arbeitende Börsenspekulant Le Chiffre ist gezwungen, in der Spielbank Casino Royale in Montenegro um einen hohen Geldbetrag zu spielen, um für seine Organisation verlorenes Geld seiner Kunden zurückzugewinnen. Er verlor dieses Geld in Folge eines misslungenen Terroranschlages mit gleichzeitiger Börsenspekulation. Als der MI6 davon erfährt, wird Bond beauftragt, seinen Plan zu vereiteln. Hilfe erhält Bond von Vesper Lynd, einer Mitarbeiterin des Schatzamtes, mit der er ein intimes Verhältnis eingeht.
Wikipedia

Als Daniel Craig als neuer Bond vorgestellt worden ist, mochte ihn nicht. Er wirkte auf Fotos wie ein Weichei, das eher eine warme Wolldecke als einen Revolver brauchen könnte.
Weit gefehlt, das ist der härteste Bond, den ich bis jetzt gesehen habe (Folterszenen ect.). Leider ist es auch ein bißchen viel Action, die alten Bond – Filme wirkten auf mich ruhiger.

Daniel Craig ist hart, kantig, sportlich und machmal sogar lässig-zynisch. Diesem Mann nimmt man den harten Hund ab. Es geht hier nicht – wie bei den Vorgängern – um die Frage, ob er in der Lage ist, die Action glaubwürdig rüberzubringen, sondern vielmehr darum, ob der Neue die anderen Qualitäten, die James Bond ausmachen, darstellen kann, nämlich Stil, Eleganz und Coolness. Und er kann. Craig muss den Vergleich mit seinen Vorgängern nicht scheuen. Im Gegenteil. Dieser Film wäre mit Brosnan kaum möglich gewesen.

Filmstarts

Stimmt, Craig ist für mich der beste Bond aller Zeiten – so kann man sich täuschen ;-)

Der Film öffnet ungewohnt. Wo ist die berühmte „Gunbarrel“-Sequenz? Warum ist alles schwarz-weiß? Zunächst macht sich Verunsicherung beim Bond-Kenner breit. Völlig unbegründet. In der Eröffnungssequenz wird gezeigt, wie der junge Commander James Bond (Daniel Craig) sich seine Meriten für die Doppel-Null-Abteilung des MI6 verdient: durch zwei reinrassige Auftragsmorde. Das ist nicht der Bond, den wir bis jetzt kannten. Nichts da mit Gentlemen-Agenten und dergleichen. Es geht sofort hart zur Sache. Schon in den ersten Minuten zeigt sich der raue Grundton, der nun vorherrschen wird: Du bist allein, du hast keine Freunde, du kannst niemandem trauen.

Filmstarts

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Geschrieben von nomadenseele

Februar 11, 2009 um 9:47

Veröffentlicht in Agententhriller, James Bond, Thriller