Filmblog von Nomadenseele

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Archiv für August 2008

Elegy oder die Kunst zu lieben

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Literaturprofessor David Kepesh (Ben Kingsley) ist in die Jahre gekommen, doch gegen eine Affäre mit einer seiner jungen Studentinnen hatte er noch nie etwas einzuwenden. Um an eine heiße Liebesnacht zu kommen, hat es sich für den charmanten Akademiker am effektivsten erwiesen, seine Stundenten und Studentinnen nach dem Examen zu sich nach Hause einzuladen. Am Ende bleibt immer eine da, die der charismatische Akademiker durch seine Bücherregale und schließlich in sein Schlafzimmer führt. Doch diesmal ist alles anders. Von der Schönheit seines jüngsten Fanges, der jungen Exil-Kubanerin Consuela Castillo (Penélope Cruz), über alle Maßen fasziniert und von den Ängsten des Alters gequält, entwickelt er eine ihm bisher unbekannte Besessenheit für Consuela. Oder ist es sogar Liebe?

Filmstarts

Ich habe selten einen so langweiligen Film gesehen.
Penelope Cruz ist für ihre Rolle als Studentin gute 10 Jahre zu alt und Ben Kingselys Brust – die leider viel zu oft gezeigt wird – ist bestenfalls unappettitlich.
Der Film an sich glänzt mehr oder weniger durch Nichthandlung, leidenschaftliche Liebe sieht anderes aus. Es wird auch nicht erklärt, warum Consuela bei dem alten Mann bleibt, mehr als *Du bist wunderschön* bekommt sie nie zu hören.

Weitere Kritiken laut Wikipedia:

Michael Kohler schrieb in der Frankfurter Rundschau vom 13. August 2008, der Film sei „leider [...] genau so geschmäcklerisch, wie es sein deutscher Titelzusatz vermuten“ lasse. Die „dekorative Trauerfeier-Beleuchtung“ sei „noch nicht einmal das Schlimmste“; der Film verheize „eine ganze Garde großartiger Nebendarsteller“. Besonders „unverzeihlich“ sei jedoch, „dass die Leidenschaft reine Behauptung“ bleibe sowie die „prätentiösen Reflexionen der Hauptfigur“, die dem „wehmütig-spöttischen Abgesang auf die männliche Potenz“ „endgültig den Rest“ geben würden.[2]

Mark Stöhr spottete in der Zeitung Die Zeit vom 13. August 2008, er wäre gerne während der Filmvorführung blind gewesen. Der Film sei „rührselig und schlecht“; ihm fehle die „obsessive Sprengkraft“ der Romanvorlage. Im Film täte nichts weh, nur er selbst.

Geschrieben von nomadenseele

August 31, 2008 um 5:50

Veröffentlicht in Drama, Liebesfilm, Literaturverfilmung

The dark knight

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Schon seit der Schlussszene von „Batman Begins“ ist klar, dass es Bruce Wayne alias Batman (Christian Bale) diesmal mit dem Joker (Heath Ledger) als Widersacher zu tun haben wird. Und dieser wird gleich zu Beginn furios eingeführt. Mit manipulativem Geschick und viel Kalkül spielt er seine allesamt als Clowns verkleideten Komplizen während eines Bankraubs gegeneinander aus. Erst als alle sich gegenseitig umgebracht haben, gibt er sich selbst zu erkennen und macht sich als einziger Überlebender mit dem Geld davon, ohne dieses jedoch für sich selbst verwenden zu wollen. Das geklaute Geld gehört den durch Batman ohnehin in die Enge getriebenen Unterwelt-Bossen von Gotham City. Die von Salvatore Maroni (Eric Roberts) angeführten Mobster haben fortan keine andere Wahl, als mit dem Joker zusammen zu arbeiten. Auf eine weitere Einführung oder sogar eine Ursprungsgeschichte des Jokers, wie sie Batman in „Batman Begins“ bekommen hat, wurde bewusst verzichtet.

Filmstarts

Eigentlich hätte der Film *Joker* heißen sollen. Es ist Joker, der agiert, Batman und Polizei reagieren lediglich. Die schauspielerische Leitung Heath Ledgers ist hervorragend, leider läuft die engliche Fassung so spät, dass ich mir die deutsche ansehen mußte.

Ansonsten war das Cinestar, wie üblich, viel zu laut. Selbst meine schwerhörige Großmutter, hätte sich über die Lautstärke vermutlich beklagt. Ich liebe THX, aber wenn es nur noch laut ist, und man gar nicht mehr hört, von wo die Geräusche mehr kommen, ist der Sinn verfehlt.

Der Film an sich war sehr gut. Er war nur zu lang, immer wenn ich dachte, es wäre Schluß und käme zu Ruhe, ging es wie in einer Achterbahn wieder hinauf.
Unlogisch war die Entwicklung des Staatsanwaltes Dent / Two-Face:
Er war bis zu dem Brand ein Verfechter des Guten. Nach dem Tod seiner Geliebten mutiert er ins Gegenteil. Das ging selbst für eine Comic-Verfilmung ein wenig zu schnell.

Insegsamt ein überraschend philosophischer Film mit Logiklöchern.

Wikipedia

Geschrieben von nomadenseele

August 30, 2008 um 11:09

Veröffentlicht in Comic, Drama, Literaturverfilmung