Filmblog von Nomadenseele

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Pakt der Wölfe (Director`s Cut)

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Eine Bestie fordert in einer französischen Provinz ein Opfer nach dem anderen. Haudegen Fronsac (Samuel Le Bihan) soll im Namen des Königs ermitteln, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens und muss an diversen Fronten kämpfen: gegen die Bestie, gegen die Oberen der Region, gegen bewaffnete Tunichtgute, gegen das Militär – und den eigenen Auftraggeber.

Kino.de

Durch Markus Reitz`Bücher Ritus und Sanctum bin ich auf die Bestie vom Gévaudan aufmerksam und damit auch auf den Film *Pakt der Wölfe*.
Ich mag historische Filme und auch Mystery bin ich durchaus nicht abgeneigt – aber der Film ist Schwachfug hoch drei: Indianer mit Martial Arts-Künsten sind noch harmlos, die Bestie wirkt kein bißchen  gruselig, da sie aussieht wie ein Stachelschwein mit Rüstung.  Hätte man einen normalen Wolf genommen und diesen vergrößert hätte man mit dem Grauen der Normalität gespielt, aber so war sie eher witzig.

Fazit:

Ich weiß nicht, wie dieser ausgemachte Schwachsinn erfolgreich werden konnte, schade um die Zeit.

  • Darsteller: Samuel Le Bihan, Mark Dacascos, Emilie Dequenne
  • Regisseur(e): Christophe Gans
  • Komponist: Lo Joseph Duca
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Französisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 2.35:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 17. September 2002
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 138 Minuten

wolf

Written by nomadenseele

Juni 25, 2009 um 10:08

Veröffentlicht in Historienfilm, Mystery

Oldboy

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Aus der Amazon.de Redaktion
Atemberaubendes Autorenkino aus Südkorea. Chon-Wook Parks Festivalerfolg Old Boy.

Spätestens seit Joint Security Area (2000) ist Chan-Wook Park in seinem Heimatland Südkorea eine Berühmtheit. Der gigantische Erfolg des Films, auch und gerade an der Kinokasse, kam einer Carte Blanche gleich, die der Regisseur wohlbedacht ausspielte. Schon sein darauffolgender Film, Sympathy for Mr. Vengeance, verstörte mit Bildern kaum zu überbietender Grausamkeiten und überraschte durch eine ungemein ökonomisch voranschreitende Rächergeschichte. Auch der in Cannes 2004 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnete Old Boy führt den Zuschauer an der Seite seines Helden durch die Hölle, eine schwer zu ertragende Tour de Force, nichts für Zartbesaitete und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb eine Offenbarung.

Der koreanische Geschäftsmann und Familienvater Dae-su (Min-sik Choi) wird von einem Unbekannten, scheinbar grundlos, in ein fensterloses Zimmer gesperrt. Einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Fernseher, über den Dae-Su den Mord an seiner Frau und das Verschwinden seiner Tochter miterlebt. 15 Jahre vergehen, bis der Bedauernswerte auf einem Hochhausdach aus seiner Gefangenschaft erwacht. Ein schier unvorstellbares Martyrium, das jedoch nur den Anfang für einen zynisch-bitteren Rachefeldzug beschreibt.

Es gibt Bilder in Old Boy, die man sein Leben lang schwer vergessen wird. Etwa die Fangarme des sich windenden Tintenfischs den Dae-Su kurz nach seiner „Freilassung“ lebend verschlingt, die sich im Todeskampf an dessen Mund- und Nasenhöhlen klammern und die in ihrem Bestreben recht anschaulich die Qualität des Films beschreiben; dessen stoische Unnachgiebigkeit, die wilde Inszenierungswut, den Willen aufs Ganze zu gehen, auf Leben und Tod. Old Boy ist alles andere als Unterhaltungskino, kein Eskapismus, kein zuckersüßes Happy-End. Im Gegenteil: der Film ist eine Zumutung, im positiven Sinn, beinahe eine Vergewaltigung insofern er dem Betrachter die Auseinandersetzung mit dem Gesehenen aufzwingt. Man kann den Film als Allegorie sehen, auf eine Gesellschaft, der kaum Zeit blieb sich zu entwickeln, die unversehens im Turbokapitalismus gelandet ist, ohne wirklich zu wissen wie ihr geschah. Unter dem Strich, hinter der Fassade der coolen Bilder, hinter der atemberaubenden Beschleunigung um den Kern der Geschichte, bleibt eine verstörende Wahrheit, die sich über die Figuren auf ihren Ausgangspunkt zurückführen läßt und deren Banalität darin besteht, was Menschen bereit sind einander zuzufügen. Thomas Reuthebuch

Ein grauenvoller Film, ein einziger Alptraum.
Eigentlich ist die Geschichte sehr intelligent aufgebaut und sie hätte anders auch gar nicht entwickelt werden können. Was mich gestört hat war die explizite Grausamkeit – als ein lebendiger Tintenfisch verspeist wurde, mußte ich mich übergeben, ich muß nicht en Detail sehen, wie jemanden die Zähne / Zunge rausgerissen werden.

Wäre er so so furchbar brutal, hätte ich mich dafür begeistern können, aber die Aussage – Wie weit kann Rache gehen? – wird für mich total überkleistert.

Fazit:
Ohne die detailierten Gewanltszenen wäre es ein extrem guter Film gewesen.

  • Darsteller: Choi Min-sik, Yu Ji-tae, Kang Hye-jeong
  • Regisseur(e): Park Chan-wook
  • Komponist: Shim Hyeon-jeong, Lee Ji-su, Choi Sung-hyeon
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Koreanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: EMS GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. März 2005
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 115 Minuten

Cheol-woong Park

* “Es heißt die Menschen kriegen nur Angst, weil sie zu viel Fantasie haben. Also versuch doch einfach dir nichts vorzustellen, dann kannst du ganz bestimmt tapfer sein.”

Lee Woo-jin

* “Egal, ob ein Sandkorn oder ein Stein. Im Wasser sinken sie beide.”

Mi-do

* “Ameisen sind immer in einer Gruppe unterwegs, darum müssen Menschen, die wirklich einsam sind, immer an Ameisen denken.”

Oh Dae-su

* “Ich werde deinen Körper zermalmen! Nicht eine Faser deines Körpers wird zu finden sein, nirgendwo auf dieser Welt! Warum? Weil ich jede Faser zerkaut haben werde!”
* “Lache, und die ganze Welt lacht mit dir. Weine, und du weinst allein.”

Wikipedia
Filmstarts
IMDB
Schnitt
Fünf Film Freunde

oldboy

Written by nomadenseele

Juni 13, 2009 um 11:15

Veröffentlicht in Asien, Drama, Thriller

Requiem for a dream

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Aus der Amazon.de-Redaktion
Requiem for a Dream ist mit seinen Schocktechniken und seinem Sounddesign ein erbarmungsloser Angriff auf die Sinne und handelt von nichts Geringerem als der systematischen Zerstörung der Hoffnung. Basierend auf dem Roman von Hubert Selby Jr. und adaptiert von Selby selbst und Regisseur Darren Aronofsky, ist dies ohne Frage einer der effektivsten Filme über die Erfahrung der Drogensucht (sowohl was die Euphorie als auch was den Albtraum angeht), die je gedreht wurden.

Nur wenige würden bestreiten, dass Aronofsky — nach seinem Durchbruch mit dem Film Pi — das Medium Film zu einem beunruhigenden Extrem hinbewegt, indem er den konventionellen Erzählstil in die Panikzone von traumatisierten Psychen und durch chemischen Missbrauchs an ihre äußersten Grenzen gedrängten Körper verlagert. Requiem for a Dream als eine Geschichte mit Moral zu bezeichnen, wäre zu einfach. Es ist vielmehr eine Tour durch die Hölle, mit Aronofsky als kühnem und schonungslosem Führer.

Der Film dreht sich um ein Quartett verlorener Seelen, aber es ist in erster Linie Ellen Burstyn — in einer schonungslosen und beachtenswerten Darbietung — die die absteigende Spirale des Drogenmissbrauchs am schrecklichsten verkörpert. In der Rolle der einsamen Witwe Sara Goldfarb setzt sie all ihre Träume in eine absurde Selbsthilfe-TV-Gameshow und traktiert ihren Körper mit Diätpillen und Kaffee, während ihr Sohn Harry (Jared Leto) zusammen mit seinem besten Freund Tyrone (Marlon Wayans) und seiner Freundin Marion (Jennifer Connelly) an der Nadel hängt. Sie steuern mit unterschiedlichem Tempo dem Wahnsinn entgegen, und Aronofsky verfolgt diesen bedrückenden Prozess, indem er deren tödliche Routinen endlos wiederholt. In einer der denkwürdigsten Szenen des Films fühlt sich Sara — gequält durch das selbst auferlegte Regiment ihrer Ernährungsgewohnheiten — sogar von einem fleischfressenden Kühlschrank bedroht.

Und dennoch — was will uns der Film letztendlich sagen? Erzählt uns Aronofsky irgendetwas, was wir noch nicht wissen? Requiem for a Dream ist ein beachtenswerter Film, aber ihn sich ein zweites Mal anzuschauen dürfte schon den Tatbestand des Masochismus erfüllen.

Der Film ist absolut überflüssig und Zeitverschwendung- ja, Drogen sind schlecht bzw. ihre Einnahme ist nicht gesundheitsfördern. Und ja, viele sind süchtig ohne es zu wissen – und?
Im Westen nichts Neues.

Dazu kommen anstatt von den üblichen 600-700 Schnitten / Film laut Wikipedia 2000, die den Fim sehr hektisch erscheinen lassen.

  • Darsteller: Ellen Burstyn, Jennifer Connelly, Jared Leto
  • Regisseur(e): Darren Aronofsky
  • Komponist: Clint Mansell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 4. Februar 2003
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 97 Minuten

requiem

Written by nomadenseele

Juni 7, 2009 um 8:08

Veröffentlicht in Drama

Aus Mangel an Beweisen

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VideoMarkt
Staatsanwalt Rusty Sabich hat nur wenig Zeit, einen Schock zu verdauen: Seine geheime Geliebte Carolyn ist Opfer eines Mordes geworden. Ehrgeizige Feinde finden Beweise, die Sabich zum Hauptverdächtigen machen. Oberstaatsanwalt Horgan läßt Rusty aus Angst vor politischen Konsequenzen suspendieren; die Affäre gefährdet auch Rustys Ehe, dennoch stellt sich seine Frau auf seine Seite. Mit Hilfe eines Detektivs und des Rechtsanwalts Stern kann Sabich ein Komplott aufdecken, an dem seine berechnende Geliebte und Richter Lyttle beteiligt waren. Rusty wird aus Mangel an Beweisen freigelassen – doch der Mörder ist damit nicht gefunden.

Der Film war wesentlich besser als das Buch, wobei es sich auch beim ihm durchweg um solide Durchschnittskost handelt. Während man beim Buch aber noch mitraten kann (und dem aufmerksamen Leser eigentlich die Lösung unter die Nase gerieben wird), entfällt dieses beim Film und man sieht einen sehr mäßigen Gerichtsfilm.

Fazit:

Muß man nicht gesehen haben.

  • Darsteller: Harrison Ford, Brian Dennehy, Raul Julia
  • Regisseur(e): Alan J. Pakula
  • Komponist: John Williams
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Surround), Englisch (Dolby Surround), Spanisch (Dolby Surround)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Niederländisch, Schweizerdeutsch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video – DVD
  • Erscheinungstermin: 28. Juli 1999
  • Produktionsjahr: 1990
  • Spieldauer: 122 Minuten

mangel an beweisen

Written by nomadenseele

Juni 3, 2009 um 9:21

Veröffentlicht in Gerichtsthriller

Revanche

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Kleinganove Alex (Johannes Krisch) arbeitet in einem Wiener Bordell als Handlanger des Chefs. Seine Liebe zur Prostituierten Tamara (Irina Potapenko) hält er geheim. Um sie von ihren Schulden zu befreien und seinen eigenen lästigen Job loszuwerden, fasst er den Plan, eine Volksbank zu überfallen. Als zufällig ein Polizist (Andreas Lust) vorbeikommt, eskaliert die Situation: Der Beamte schießt auf das flüchtende Fahrzeug und verletzt Tamara tödlich. Alex zieht sich verzweifelt auf den Hof seines Großvaters zurück. Dort entdeckt er, dass der Polizist mit seiner Frau in unmittelbarer Nachbarschaft lebt…


Filmstarts

Der Film wurde im Dietzenbacher D-Kino im Rahmen der *Schwarzen Reihe* gezeigt und mit dem klassischen Noir hat er gar nichts zu tun. Ich fand den Film grottenlangweilig und war froh, als er endlich zu Ende war – es passiert nichts richtig, die Bilder sind mir zu realistisch und das Ende hat mit Noir auch nichts zu tun.

Der Film schlägt mehrmals scharfe Wendungen. So sorgt das nahezu perfekt konstruierte Drehbuch stets für gelungene Überraschungen.

Diese Einschätzung kann ich kann ich gar nicht teilen, ich fand die Handlung sehr vorhersehbar.

Das einzige Manko ist die Wiederholung bestimmter Motive: So hilft Alex seinem Großvater beim Holzhacken, was die unstillbare Wut des Bankräubers darstellen soll. Dies einige Male anzudeuten, wäre verständlich gewesen. Es jedoch mit aller Macht zu einem zentralen Motiv aufzubauschen, trübt den starken Gesamteindruck allerdings ein wenig. Auf einige derartige Szenen hätte gewinnbringend verzichtet werden dürfen.

Über die gesamte Spielzeit von etwa zwei Stunden wird dem Zuschauer praktisch keine musikalische Untermalung vorgesetzt. Kameramann Martin Gschlacht hat außerdem ein Faible für ruhige Bilder und eine statische Kamera. Dabei wählt er die Bildausschnitte stets so geschickt, dass der Zuschauer voll ins Geschehen reingezogen wird.

Genau das macht den Film letztendlich langweilig, keine Ahnung, wie er eine Oscar-Nominierung bekommen konnte.

Den haben wir uns gestern angesehen.
Ich war ziemlich enttäuscht. Die Story weckte mein Interesse und wirkte beim Lesen im Internet spannend und interessant. Ist sie aber nicht. Sie ist langweilig und fad und die erste Stunde habe ich nur gerätselt, was mir dieser Film sagen will.
Einzig das Milieu ist aus meiner Sicht realitätsnah geschildert und die Hilflosigkeit und Depression der einzelnen Figuren kommt auch durchaus gut durch, trotzdem ließ uns der Film total unbefriedigt und gelangweilt zurück.
Aus meiner Sicht wurde da eine wirklich richtig gute Idee gnadenlos kaputt gefilmt.
Ganz furchtbar fand ich eine der trotz der Thematik recht spärlichen Sexszenen, sorry aber wer so Sex hat, sollte seine Form der Befriedigung wirklich noch mal neu überdenken…
Das war aus meiner Sicht echt nichts, werde ihn spätestens nächste Woche schon wieder vergessen haben.

Amazon-Kritik

Revanche_poster_01

Written by nomadenseele

Juni 2, 2009 um 10:05

Veröffentlicht in Drama, Gangsterfilm

12 Uhr mittags

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Will Kane, verdienstvoller und beliebter Town Marshal (dem Amt des Sheriffs verwandt) der Kleinstadt Hadleyville, hat gerade die Quäkerin Amy geheiratet und ihr zuliebe seinen Posten aufgegeben, als er die Nachricht erhält, dass der Bandit Frank Miller, den Kane fünf Jahre zuvor ins Gefängnis gebracht hatte, nach seiner Begnadigung mit dem 12-Uhr-Zug in die Stadt kommen werde, um sich zu rächen. Da sich bereits drei Mitglieder der Miller-Bande am Bahnhof aufhalten, wird Kane von den anwesenden Hochzeitsgästen gedrängt, die Stadt schneller als geplant zu verlassen, obwohl der neue Marshal erst am nächsten Tag erwartet wird.

Wikipedia

Der Film war der beste Western, den ich je gesehen habe und das sind doch immerhin einige gewesen, alleine der gedanke, 50 Jahre vor 24 in Realzeit zu drehen, muß damals bahnbrechend gewesen sein.

Rechte Kräfte fanden den Film “unamerikanisch” und den Sheriff Will Kane (Gary Cooper) zu verweichlicht und verbittert, angeblich drehten Howard Hawks und John Wayne 1959 “Rio Bravo” daher als Antwort auf “High Noon”.
Die amerikanische Linke hingegen identifizierte sich mit dem von der Gemeinschaft (aus Angst) im Stich gelassenen Kane. Als eine Art Parabel auf die Kommunistenhetze war der Film wohl auch gemeint.

Amazon

Der Film ist in seiner Aussage, dass letztendlich jeder für sich selbst einstehen muß und sich jeder selbst auf beste Freunde nicht mehr verlassen kann, tieftraurig, aber wahr.

High Noon zählt auch heute noch unter Kritikern zu den besten Filmen aller Zeiten. In der IMDb ist er seit Erstellen der Liste der Top 250 Filme ständig vertreten. Das American Film Institute wählte ihn auf der Liste der 100 wichtigsten Filme der letzten 100 Jahre auf Platz 33. 1989 erfolgte die Aufnahme in das „National Film Registry“ der Library of Congress (USA). In diesem Archiv werden nur Filme aufgenommen, die als kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutend und damit für die Nachwelt besonders erhaltenswert eingestuft worden sind.

Joe Hembus nennt den Film einen „guten Western, der eine hohe Meinung von seinen eigenen Qualitäten hat.“ Die oft zitierten formalen Besonderheiten des in Echtzeit erzählten Films wie die wiederkehrenden Schnitte auf die Eisenbahnschienen und auf die Uhr erwiesen sich als „aufdringliche Banalitäten“.[13]

Der film-dienst dagegen zeigte sich weitaus begeisterter:

„Zinnemanns ‚psychologischer‘ Western bereicherte das Genre nicht nur um neue dramaturgische Raffinessen (die Einheit von Ort und Zeit ist virtuos zur Spannungssteigerung genutzt) und um den damals noch ungewohnten Typus des ‚gebrochenen‘ Helden, der an seinem Auftrag zweifelt, sondern verschärfte auch die moralischen Aspekte der Fabel. Über seinen filmhistorischen Wert hinaus stellt der populärste und meistausgezeichnete Film der 1950er Jahre eine bittere Abrechnung mit der McCarthy-Ära dar. Der Drehbuchautor Carl Foreman war 1951 auf die ‚Schwarze Liste‘ des Kommunistenjägers geraten und hat in dem Stoff eigene Erfahrungen verarbeitet.“

Lexikon des Internationalen Films

Direkt nach der Premiere urteilte die New York Times:

„Ungefähr alle fünf Jahre kommt jemand – jemand mit Talent und Geschmack sowie vollem Verständnis für die Legende und viel Poesie in seiner Seele – der eine Handvoll Klischees aus der reichgefüllten Sagenwelt des Westerns nimmt und sie zu einem packenden, inspirierenden Kunstwerk innerhalb dieses Genres verwandelt. Solch eine seltene und aufregende Leistung stellt Stanley Kramers Produktion ‚High Noon‘ dar. […] ‚High Noon‘ ist ein Western, der ‚Stagecoach‘ im Wettbewerb um die Meisterschaft aller Zeiten herausfordert.“ ““

Bosley Crowther, New York Times[14]

F.M. Helmke betont die formale und inhaltliche Eigenständigkeit des Films:

„[E]in Film, der die Maßstäbe setzte für jeden Plot, in dem die voranschreitende Zeit der größte Feind des Protagonisten ist, der das klassische Western-Duell zu seiner Essenz hochstilisierte, und der sich gleichzeitig deutlich und überzeugt von den Normen seines Genres entfernte.“

F.M. Helmke, Filmzentrale

Und Ulrich Behrens ergänzt:

„‚High Noon‘ ist in jeder Hinsicht ein Ausnahme-Western. Wir sehen keine blühenden Landschaften eines glorifizierten Westens und glorifizierenden Westerns, keine furchtlosen Helden ohne Schwächen, keine lustigen Nester, keine ‚typisch‘ amerikanische Nach-Siedler-Generationen, die sich in Furchtlosigkeit vor den Gefahren zusammenschweißt und ihre Führer (längst) auserwählt (hat). […] Düsterer kann man einen Western kaum drehen. Düsterer kann man aber vor allem kaum eine Atmosphäre einfangen, in der sich unter der brüchigen Oberfläche von vermeintlicher Ehre und Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Gemeinschaft, Mut und Entschlossenheit etwas ganz anderes offenbart: Feigheit, Egoismus und letztlich auch Verrat.“

Ulrich Behrens, Filmzentrale

# Darsteller: Gary Cooper, Grace Kelly, Thomas Mitchell
# Regisseur(e): Fred Zinnemann
# Komponist: Dimitri Tiomkin
# Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
# Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
# Untertitel: Deutsch
# Region: Region 2
# Bildseitenformat: 4:3
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
# Erscheinungstermin: 1. November 1999
# Produktionsjahr: 1952
# Spieldauer: 80 Minuten

12 uhr mitags

Written by nomadenseele

Mai 30, 2009 um 2:01

Veröffentlicht in Western

Mitternacht im Garten von Gut und Böse

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Jim Williams, ein Millionär aus kleinen Verhältnissen, Kunstsammler, Antiquitätenhändler und Lebemann, lebt in Savannah und organisiert in seinem Haus ausgefallene Partys. Der New Yorker Journalist John Kelso, der für das Magazin Town & Country über die Weihnachtsparty von Williams berichten soll, ist von diesem fasziniert. Auf der Party wird Kelso Zeuge einer Szene zwischen Williams und dessen Liebhaber Billy Carl Hanson. Noch in der gleichen Nacht wird Hanson in Williams’ Haus erschossen.

Kelso recherchiert, um ein Buch über den Fall zu schreiben. Williams wird des Mordes verdächtigt und nimmt Kelso zu einer mitternächtlichen Voodoo-Sitzung auf einem Friedhof mit, bevor gegen ihn Anklage erhoben und er verhaftet wird. Der Anwalt von Williams hofft, dass Kelso für Publicity sorgen und den Ausgang des Prozesses beeinflussen könnte.

Kelso lernt Minerva und die Drag Queen Lady Chablis kennen. Er hält Lady Chablis zuerst für eine Frau – bis sie offenbart, dass ihr wahrer Name Frank ist. Sie trifft ihn mehrmals und vermittelt ihm weitere Kontakte. Kelso erhält Einblick in das Leben der Gesellschaft Savannahs.

Es stellt sich heraus, dass Williams Hanson erschossen hat. Williams stirbt an einem Herzinfarkt.

Wikipedia

Gepflegte Langeweile – da kann man den Film am besten beschreiben. Die Bilder sind großartig, die Figuren durchgehend skuril, aber man fragt sich ständig: Wann geht es endlich los? – Leider niemals richtig. Das einzig verwunderliche an dem Film ist John Cusacks unglaublich dummer Gesichtsausdruck, welcher wohl Staunen suggerieren soll.

Fazit:
Tolle Aufnahmen, skurile Charaktere, aber vorsehbare, langweilige Geschichte.

  • Darsteller: Kevin Spacey, John Cusack, Jack Thompson
  • Regisseur(e): Clint Eastwood
  • Komponist: Lennie Niehaus
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Niederländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video – DVD
  • Erscheinungstermin: 27. Januar 1999
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 149 Minuten

mitternacht

Written by nomadenseele

Mai 28, 2009 um 9:55

Veröffentlicht in Drama, Krimi

Memento

mit einem Kommentar

Hinweis: Aufgrund der Vermischung von chronologisch rückwärts und vorwärts zusammenhängenden (linearen) Szenen weicht die Kette von Ereignissen im Film von der hier dargestellten ab. Die Unterschiede sind gekennzeichnet.

Der Film beginnt mit einer rückwärts ablaufenden Farbszene, in der man sieht, wie Leonard Teddy erschießt und dann ein Foto von der Leiche macht. Als Leonard das komplett entwickelte Polaroid in der Hand schüttelt, löst es sich langsam zu einem leeren Fotopapier auf, da diese spezielle Szene rückwärts abläuft.

Der Film springt dann zum chronologischen Beginn der Geschichte – eine Schwarzweiß-Szene, in der Leonard in einem Motel aufwacht und ein Telefongespräch mit einem unbekannten Anrufer führt. Leonard erzählt dem Anrufer die Geschichte von Sammy Jankis. Sammy litt an anterograder Amnesie, wodurch er keine neuen Erinnerungen mehr speichern konnte. Zu dieser Zeit war Leonard Ermittler für Versicherungsbetrug, dessen Aufgabe es war herauszufinden, ob Sammys Zustand einer physischen Verletzung entsprang und somit von seiner Versicherung abgedeckt war. Nach mehreren Tests folgerte Leonard, dass Sammys Zustand psychologischer Art war; sein Versicherungsanspruch wurde daraufhin abgewiesen. Sammys Frau, Diabetikerin und überzeugt davon, dass Sammy durch einen ausreichend starken Anlass aus seinem Zustand „herausgeschockt“ werden könnte, brachte ihn dazu, ihr mehrfach eine Insulinspritze zu geben. Sie starb, nachdem er ihr unwissentlich eine tödliche Überdosis verabreicht hatte, und Sammy wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Wenn man allerdings die Szene mit Sammy in der Klinik genau ansieht, so sieht man, dass eine Person an ihm vorbei geht. Anstatt Sammy sieht man kurz Leonard im Stuhl sitzen, dann endet die Szene.

Leonard erzählt dem Anrufer auch, wie seine Frau starb. Eines Nachts brachen zwei Männer in sein Haus ein und vergewaltigten und ermordeten seine Frau. Leonard erschoss einen Eindringling, wurde dann aber von dem zweiten Mann hinterrücks niedergeschlagen. Durch seine Kopfverletzung bekam er anterograde Amnesie – seine letzte Erinnerung ist der Anblick seiner sterbenden Frau auf dem Badezimmerboden. Leonard ist entschlossen, den zweiten Einbrecher zu finden und den Tod seiner Frau zu rächen. Er entwickelt ein System aus Polaroids, Notizen an sich selbst und Tätowierungen von wichtigen Fakten, um sein fehlendes Kurzzeitgedächtnis auszugleichen. Einer der wenigen Hinweise auf die Identität des zweiten Einbrechers ist eine Tätowierung mit dem Namen „John G.“. Der mysteriöse Anrufer erzählt Leonard, dass der Mörder, ein Drogendealer, sich in einem verlassenen Gebäude aufhält. Leonard fährt zu dem alten Gebäude und tötet einen Mann namens Jimmy Grants. An dieser Stelle des Films wird die Schwarzweiß-Szene zur letzten (aber chronologisch ersten) Farbszene.

Einige Minuten später kommt Teddy an und Leonard findet heraus, dass er benutzt wurde. Jimmy Grants war lediglich ein lokaler Drogendealer und hatte nichts mit dem Mord an Leonards Frau zu tun. Im eigentlichen Höhepunkt des Films wird Leonard von Teddy eröffnet, dass seine Frau den Angriff überlebte und erst später an einer Überdosis Insulin – verabreicht durch Leonard – starb. Laut Teddy war Sammy Jankis ein unverheirateter Betrüger. Leonard beharrt darauf, dass Teddy lügt, ist sich aber unsicher. Teddy behauptet, ein Polizeibeamter zu sein, der Leonard aus Mitleid half, den wahren John G. zu finden und zu töten – bereits mehr als ein Jahr zuvor. Doch Leonard vergaß, dass er seine Rache hatte, und begann erneut damit, nach John G. zu suchen. Teddy gibt auch zu, Leonard dahingehend manipuliert zu haben, Jimmy für die 200.000 $ zu töten, die dieser in seinem Auto hat, von denen Leonard die Hälfte abbekommen soll.

Bevor Leonard Teddys Enthüllungen vergessen kann, richtet er sich darauf ein, Teddy zu töten. Er notiert dessen Nummernschild und schreibt eine Notiz, sich diese Information tätowieren zu lassen. Leonard nimmt Jimmys Kleidung und Auto, lässt Teddy zurück und fährt zu einem Tattooshop (die letzte Szene des Films). Dort findet Leonard eine Notiz von Jimmys Freundin, Natalie, in seiner Tasche. Da er bereits vergessen hat, dass er die Kleidung von Jimmy Grants trägt, denkt er, die Notiz sei für ihn bestimmt. Er fährt zu der Bar, in der sie arbeitet, trifft sich mit ihr und erzählt ihr von seinem Zustand. Natalie bietet ihm ihre Hilfe an, betrügt ihn aber später und führt ihn dazu, einen Mann namens Dodd zu bedrohen, der Natalie wegen des Geldes von Jimmys Drogengeschäften belästigt hat. Nach einigen Schwierigkeiten zwingt Leonard Dodd dazu, die Stadt zu verlassen.

Als Natalie erfährt, dass Dodd fort ist, lässt sie für Leonard das Nummernschild von seiner Tätowierung prüfen. Sie gibt ihm eine Führerscheinkopie des Wagenbesitzers, und Leonard vergleicht die Kopie mit seinem Foto von Teddy, dessen wahrer Name John Edward Gammell ist – „John G.“. Leonard schließt daraus, dass Teddy der Vergewaltiger und Mörder seiner Frau ist. Er bringt Teddy zu dem verlassenen Gebäude, in dem er Jimmy Grants vor einigen Tagen ermordet hat, und (wie in der ersten Szene gezeigt) erschießt ihn. Leonard macht ein Foto der Leiche.

Der Film verfolgt zwei Erzählstränge: Zum einen wird die eigentliche Geschichte des Films erzählt. Damit der Zuschauer wie der Protagonist Leonard Shelby das Gefühl, sich nicht zu erinnern, selbst erfahren kann, laufen die farbigen Szenen chronologisch rückwärts ab. Man befindet sich damit permanent in einer Handlung, ohne deren Vorgeschichte zu kennen, wodurch es erschwert wird, das Gesehene zu ordnen und in Bezug zu setzen. Zum anderen werden Geschehnisse unmittelbar vor dieser Handlung gezeigt. Die dazugehörigen Szenen sind schwarz-weiß, laufen chronologisch vorwärts und über den ganzen Film verteilt.

In der nebenstehende Skizze kennzeichnen die Pfeile die abwechselne Anordnung der farbigen und schwarz-weißen Spielszenen im Film, während sich die zugrundelegende Handlung chronlogisch von links nach rechts entwickelt.


Wikipedia

Ich hätte nie gedacht, dass ein Film, der am Ende beginnt, so spannend sein kann. Vom Aufbau erinnerte er sehr stark an das Spiel Overclocked, welches ebenfalls rückwärts abläuft und von Gedächnisverlust handelt.
Was den Film so fazinierend macht ist die Frage, wie Wirklichkeit konstruiert wird. Dadurch, dass die Hauptperson sich nicht erinnern kann, hält er die Richtigen für seine Feinde und die Feinde für Freunde. Sicherlich ist das ein Extrembeispiel, führt aber vor Augen, dass man die eigene Wirklichkeit immer wieder hinterfragen sollte.

Fazit:

Einer der besten Filme der letzten Zeit.

Für all die, die nach dem Film die verschiedenen Szenen immer noch nicht sortiert bekommen haben oder den Film noch besser verstehen wollen, will ich auf das versteckte Easteregg verweisen, das lässt die Szenen in chronologischer Reihenfolge ablaufen. Hierzu steuert man im Hauptmenü mit den Pfeil-Tasten auf Filmstarten und drückt dann zweimal nach rechts, jetzt sollte das Wort MEMENTO hervorgehoben sein, das man nur noch bestätigt (!!! Das Feature ist nur bei der Doppel- DVD zu finden !!!)


Kritik bei Lovefilm
, ich habe den Film allerdings im Orginal gesehen und vermute, dass er so auch mehr Spaß macht.

  • Darsteller: Carrie-Anne Moss, Guy Pearce
  • Regisseur(e): Christopher Nolan
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 2.35:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Columbia Tristar Home Video
  • Erscheinungstermin: 9. Juli 2002
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 109 Minuten

memento

Written by nomadenseele

Mai 25, 2009 um 9:20

Veröffentlicht in Thriller

Verdammt sind sie alle

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Nach Jahren kommt Dave Hirsh (Frank Sinatra) zurück in seine Geburtsstadt. Dort mietet sich der offensichtlich dem Alkohol sehr zugetane Ex-Soldat und gescheiterte Schriftsteller in einer kleinen Pension ein und lässt seine gesamten Ersparnisse auf der Nationalbank deponieren – ein erster Affront gegen seinen Bruder Frank (Arthur Kennedy), der im Vorstand der örtlichen Privatbank sitzt und auch nur durch Zufall von Kunden seines Juwelierladens erfährt, daß Dave wieder in der Stadt ist.
Frank besucht seinen Bruder dann aber sofort, um ihn zum Abendessen einzuladen – sehr zum Unwillen seiner Frau, die den Schwager nicht leiden kann. Diese lädt dann auch den Literaturprofessor French und seine Tochter Gwen (Martha Hyer) ein, die ein paar Veröffentlichungen Daves gelesen hat und ihn gerne kennen lernen möchte. Zwischen Gwen und Dave funkt es noch, Dave verschließt sich jedoch seinen Gefühlen und zieht lieber mit dem Spieler Bama Dillert (Dean Martin) und der äußerst naiven Ginny Moorhead (Shirley MacLaine) durch die Lande…

Moviemaster

Ich konnte mit dem Film nichts anfangen, lediglich wie Ginny sich immer erniedrigen lässt und Dave trotzdem liebt, fand ich erstaunlich – dummer Weiber, die es nicht besser verdient haben, wenn man sie schlecht behandelt.
Die eigentliche Geschichte eines Außenseiters, der nicht in der Gesellschaft ankommt ist zu ausgelutscht, um wirklich zu begeistern.

  • Darsteller: Frank Sinatra, Dean Martin, Shirley MacLaine
  • Regisseur(e): Vincente Minnelli
  • Komponist: Elmer Bernstein, James van Heusen
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Französisch (Dolby Digital 1.0), Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Griechisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video – DVD
  • Erscheinungstermin: 2. Mai 2008

verdammt

Written by nomadenseele

Mai 25, 2009 um 6:23

Veröffentlicht in Drama

Kaltes Land

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Josy (Charlize Theron) ist als Tochter eines Minenarbeiters in Minnesota aufgewachsen. Nach einer gescheiterten Ehe mit einem brutalen Trinker kehrt sie mit den zwei Kindern erstmal in ihr Elternhaus zurück. Von ihren Eltern kritisch beäugt, möchte sie endlich ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nimmt einen Job in der Mine an. Gemeinsam mit Freundin und Kollegin Glory (Francis McDormand) stellt sie sich dem rauen Berufsalltag. Die männlichen Kollegen verachten die Frauen zum größten Teil und spielen ihnen übel und primitiv mit. Vor allem Josy und die hübsche Sherry (Michelle Monaghan) haben es nicht leicht. Obwohl Josy mit der Verachtung nicht klar kommt, behält sie den Job, weil er ihr das höchste Einkommen und die Aussicht auf eine selbständige Familie bietet. Jede Beschwerde bei Vorgesetzten oder Kollegen wird von den Männern unter der Führung ihres alten Schulfreundes Bobby (Jeremy Renner) mit noch härteren Sprüchen und Übergriffen beantwortet. Unterstützung findet sie nur bei Glory und deren Freund Kyle (Sean Bean), der für Josys Sohn Sammy (Thomas Curtis) zum Ansprechpartner wird.
Die Probleme vervielfachen sich, als die Minenarbeiter Josy öffentlich als frivoles Miststück, das jedem Kollegen hinterher steigt, darstellen. Als sie die Demütigung und Angst nicht mehr erträgt, kündigt sie und strebt mit dem Anwalt und Ex-Eishockey-Profi Bill (Woody Harrelson) einen Prozess wegen sexueller Belästigung gegen die Minenfirma an. Der Vorstand schlägt mit harten Bandagen zurück und zerrt unschöne Details über Josys Vergangenheit an die Öffentlichkeit. Um vor Gericht eine Chance zu haben, braucht die engagierte Frau die Unterstützung ihrer Kolleginnen als Zeugen. Aber die eingeschüchterten Frauen haben keine Lust, sich mit den mächtigen Bossen anzulegen und über diesem Konflikt ihren eigenen Arbeitsplatz zu gefährden.

Filmstarts

Die begeisterte Kritiken auf Amazon kann ich nicht nachvollziehen: Eine Frau meint in einer klassischen Männerdömäne (Eisenmine) arbeiten zu müssen und wundert sich, dass diese darüber nicht begeistert sind und sie vertreiben wollen. Das ist ungefähr so verwunderlich wie eine Vergewaltigung nachts im Stadtparkt – sie hat es darauf angelegt und verloren.
Das Bergarbeiter nicht unbedingt für ihre feinen Sitten bekannt und Emazipation drückt sich dadurch aus, dass man es ihnen gleich tut und das Bier ebenfalls dirket aus der Flasche trinkt.
Ein Kollegin wird samt Dixie-Toilette umgeschmissen, Beleidigungen werden mit Kot an an die Wände geschmiert, dann kommt es zur sexuellen Belästigung – wer sich in Gefahr begibt, kommt eben darin um.
Wobei es – wenn auch nicht ganz so drastisch – sicherlich auch nicht gerne gesehen wird, wenn ein einzelner Mann unter lauter Frauen in einem typischen Frauenberuf arbeitet, irgendwo sollte man sich auch in sein Schicksal fügen können.

Der Film ist daher überflüssig wie ein Kropf, ich war froh, als der Film zu Ende war und mit ihm die Langeweile.

# Darsteller: Charlize Theron, Elle Peterson, Thomas Curtis
# Regisseur(e): Niki Caro
# Komponist: Gustavo Santaolalla
# Format: Dolby, PAL, Surround Sound
# Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
# Untertitel: Deutsch, Englisch
# Region: Region 2
# Bildseitenformat: 16:9
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# Studio: Warner Home Video – DVD
# Erscheinungstermin: 9. Juni 2006
# Produktionsjahr: 2005
# Spieldauer: 121 Minuten

Wikipedia
Celluloid-Dreams

kaltes land

Written by nomadenseele

Mai 19, 2009 um 11:09

Veröffentlicht in Drama